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Kapitel 4
Lernen mit Muttersprachlern: Sprachtandemmöglichkeiten

Das Ler­nen mit ei­ner Mut­ter­sprach­le­rin bil­det die Krö­nung Ih­res per­sön­li­chen Sprach­stu­di­ums. Im Welt­netz­zeit­al­ter be­ste­hen hier­bei kei­ner­lei Ab­hän­gig­kei­ten mehr von vor Ort ver­füg­ba­ren Mut­ter­sprach­lern.

Für ein Fern­sprach­tan­dem ste­hen Ih­nen mäch­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­tho­den zur Ver­fü­gung: Fern­schrei­ben, PC-​Te­le­fo­nie, Vi­de­o­te­le­fo­nie, und der Aus­tausch von E-Brie­fen und vor­ge­le­se­nen Tex­ten in Form von Ton­da­tei­en. Soll­ten Sie über kei­nen ei­ge­nen In­ter­net­an­schluß ver­fü­gen, so be­rei­ten Sie zu­hau­se Ih­re Tex­te und Ton­da­tei­en vor, neh­men die­se auf ei­nem USB-​Spei­cher mit und ver­sen­den sie an­schlie­ßend in ei­nem In­ter­net­ca­fé (oder in ei­ner ver­gleich­ba­ren Ein­rich­tung), in dem Sie stan­dard­mä­ßig auch PC-​Te­le­fo­na­te und Vi­de­o­te­le­fo­na­te füh­ren kön­nen.

Über das Welt­netz steht ei­ne gro­ße An­zahl an mög­li­chen Sprach­part­nern zur Ver­fü­gung, auch exi­stie­ren zahl­rei­che spe­zi­a­li­sier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­for­men zum The­ma Spra­che. Das Fin­den der pas­sen­den Sprach­part­ne­rin bzw. des pas­sen­den Sprach­part­ners er­for­dert je­doch ei­ne ganz­­heit­­l­i­che in­­ne­­re Ein­­stim­­mung, der die Er­­stel­­lung ei­ner aus­führ­li­chen Li­ste per­­sön­­li­­cher (Fil­­ter)Kri­­te­­ri­­en vo­­ran­­ge­­hen muß, möch­te man nicht un­nö­tig Zeit bei der Su­che ver­lie­ren. Bei­de Aspek­te wer­den in den zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt* er­schei­nen­den

Ka­pi­teln 5 und 6 er­ör­tert. In die­sem Ka­pi­tel wird da­von aus­ge­gan­gen, daß Sie be­reits ei­ne pas­sen­de Sprach­part­ne­rin ge­fun­den ha­ben.

Im fol­gen­den wer­den al­le grund­le­gen­den Aspek­te ei­nes Sprach­tan­dems vor Ort so­wie über das In­ter­net be­sprochen.

* Ka­pi­tel 5 und 6 wer­den vo­raus­sicht­lich im Lau­fe des Jah­res 2022 er­schei­nen.




Inhaltsverzeichnis Kapitel 4




4.1 Empfehlungen zu Sprachlerngemein­schaften

Ei­ne Sprach­lern­ge­mein­schaft, auch Sprach­tan­dem ge­nannt, ist ei­ne Zwei­er-Lern­ein­heit, be­ste­hend aus Mut­ter­sprach­lern (s.a. Erst­spra­che). Ihr Ziel ist die ge­gen­sei­ti­ge Un­ter­stüt­zung im Rah­men der Ent­fal­tung, der Ent­wick­lung, und der Er­wei­te­rung sprach­li­cher Fä­hig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten. Die Mut­ter­sprach­ler­kom­pe­tenz er­mög­licht ei­ne ge­gen­sei­ti­ge Kon­trol­le auf Na­tür­lich­sprach­lich­keit.

4.1.1 Vorbereitung und Ablauf eines Treffens
4.1.1.1 Allgemeine Aspekte

Tref­fen soll­ten min­de­stens ein­mal pro Wo­che statt­fin­den, für je­weils zwei Stun­den, wo­bei für je­den Sprach­part­ner je­weils ei­ne Stun­de re­ser­viert wird. Bei kür­ze­ren oder län­ge­ren Tref­fen soll­te stets auf ei­ne 50:50-Zeit­ein­tei­lung ge­ach­tet wer­den.

Tref­fen kön­nen vor Ort oder über das Welt­netz statt­fin­den. Öf­fent­li­che Plät­ze mit Sitz- und Schreib­ge­le­gen­heit sind ide­al, z.B. Bib­li­o­theks­be­rei­che mit Sitz­grup­pen und Ti­schen, und Ca­fés und Re­stau­rants mit aus­rei­chend gro­ßen Ti­schen.

Ach­ten Sie von An­fang an auf ein aus­ge­gli­che­nes Ge­ben und Neh­men. Es gibt hoch­gra­dig se­ri­ö­se Sprach­ler­ner, die Sie bei ei­ner un­ver­meid­ba­ren Ter­min­ab­sa­ge bzw. -Ver­schie­bung vor Ort be­reits um 06:00 Uhr früh an­ru­fen, da­mit Sie aus­rei­chend Zeit ha­ben, um Ih­ren Ta­ges­plan neu zu ar­ran­gie­ren. Wie­de­rum an­de­re ver­su­chen in pa­ra­si­tä­rer Wei­se Vor­lei­stung in An­spruch zu neh­men, so lan­ge, bis ih­re Ar­bei­ten voll­bracht sind. Sol­che Cha­rak­ter­fak­to­ren kön­nen nur be­dingt im vo­raus ein­ge­schätzt wer­den, die vor­be­rei­ten­de Su­che und Aus­wahl ei­nes ge­eig­ne­ten Sprach­part­ners ist ein ganz­heit­li­ches Un­ter­fan­gen, das aus­führ­lich in Ka­pi­tel 5 und in Ka­pi­tel 6 be­schrie­ben wer­den wird. Ach­ten Sie stets auf ein 50:50-Zeit­ein­tei­lungs­ver­hält­nis, no­tie­ren Sie sich die Stun­den, wenn Sie in Vor­lei­stung ge­hen oder wenn man Ih­nen Vor­lei­stung ge­währt.

4.1.1.2 Zeitkoordinierung bei Treffen über das Weltnetz

Bei Tref­fen über das Welt­netz müs­sen zwei Zeit­ver­schie­bun­gen be­ach­tet wer­den, die Zo­nen­zeit und die Som­mer­zeit. Die Zeit an ei­nem be­stimm­ten Ort er­hal­ten Sie di­rekt, in­dem sie den Orts­na­men so­wie „Zeit“ ein­ge­ben, z.B.: Pa­sa­de­na Texas Zeit. Vie­le Orts­na­men kom­men mehr­fach vor, auch in­ner­halb ei­ner Na­ti­on, ge­ben Sie un­ter Um­stän­den Zu­satz­in­for­ma­ti­o­nen an, bei­spiels­wei­se Land und Bun­des­staat. Zahl­rei­che In­ter­net­dien­ste wid­men sich dem The­ma Zeit­ver­schie­bung.

In­for­mie­ren Sie sich über die „Green­wich Mean Time“, GMT (und über den Be­griff „UTC“). Ge­ben Sie bei­spiels­wei­se als Such­be­griff ein: [Ih­re Stadt] Zeit GMT. Zum Bei­spiel: Frei­burg Zeit GMT (Zu­satz­in­fos über time​and​date.de). Sie se­hen dann die Ab­wei­chung Ih­rer Zeit­zo­ne zur GMT. Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit V.S.A.-​Brief­freun­den kön­nen Sie auch die Stan­dard Cen­tral Time als Be­zugs­punkt neh­men und bei­spiels­wei­se über time.is ab­le­sen, um die Dif­fe­renz zu Ih­rer lo­ka­len Zeit zu be­rech­nen.

Um Ter­min­miß­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den müs­sen Sie be­ach­ten, daß die Som­mer­zeit­um­stel­lung in man­chen Län­dern (z.B. in Ruß­land) ab­ge­schafft wur­de, und daß sie an­dern­orts zu un­ter­schied­li­chen Zeit­punk­ten er­folgt.

Der Wech­sel zur Som­mer­zeit er­folgt in Te­xas (USA) zu ei­nem an­de­ren Zeit­punkt als der­je­ni­ge in Deutsch­land. Bei Nicht­be­ach­tung könn­te Ih­re Sprach­lern­part­ne­rin da­von aus­ge­hen, daß Sie un­pünkt­lich sind.

4.2 Ausspracheoptimierung durch Vorlesen

Be­rei­ten Sie Ih­ren Text vor und tref­fen Sie sich mit Ih­rem Sprach­part­ner an ei­nem ge­eig­ne­ten Platz, z.B. auf ei­ner Park­bank.

Le­sen Sie nun im­mer wie­der er­neut Ih­ren Text vor und las­sen sich da­bei von Ih­rem (Mut­ter)Sprach­par­tner kor­ri­gie­ren und de­tail­lier­te Emp­feh­lun­gen zur Aus­spra­che­op­ti­mie­rung ge­ben. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist ei­ne der hoch­ef­fek­tiv­sten Lern­me­tho­den.

4.3 Aufnehmen von Texten am Computer

Er­stel­len Sie Auf­nah­men für sich oder für Ih­re Sprach­lern­part­ne­rin. Be­sitzt die­se ein Buch (bzw. ei­nen Text), das in Ih­rer Ziel­spra­che ge­schrie­ben ist (z.B. in Eng­lisch) und Ih­re Mut­ter­spra­che (z.B. Deutsch) be­han­delt bzw. lehrt, so könn­ten Sie ein­zel­ne Ka­pi­tel­ein­hei­ten auf­neh­men und die je­wei­li­ge Ton­da­tei per E-Mail zu­sen­den.

Er­stellen Sie für Ih­re Sprach­part­ne­rin Re­fe­renz­tex­te, le­sen Sie ihr Tex­te vor, die in Ih­rer Mut­ter­spra­che er­stellt wur­den. Grö­ße­re Text­ein­hei­ten kön­nen an­ei­nan­der­ge­fügt wer­den, auf zwei­er­lei Wei­sen. Auf­nah­men kön­nen zwi­schen­durch an­ge­hal­ten (Pau­se­funk­ti­on) und dann fort­ge­führt wer­den, oder es kön­nen se­pa­ra­te Auf­nah­men an­ge­fer­tigt und spä­ter zu­sam­men­ge­fügt wer­den.

Fer­tig­ge­stell­te Ton­da­tei­en las­sen sich auch kom­pri­mie­ren, z.B. im MP3-For­mat. Sind die Auf­nah­me-Da­tei­en sehr groß, so emp­fiehlt sich das Hoch­la­den bei ei­nem

(ko­sten­lo­sen) Da­tei­dienst­lei­ster, so daß Ih­re Sprach­lern­part­ne­rin sie an­schlie­ßend von dort he­run­ter­la­den kann

(funk­ti­o­niert auch mit ver­schlüs­sel­ten Da­tei­en). Nä­he­re In­for­ma­ti­o­nen hier­zu fin­den sich im Ab­schnitt 1.10.1 File­hosting-​Dienste. Ab ei­nem ge­wis­sen Um­fang emp­fiehlt sich die­se Vor­ge­hens­wei­se; in­for­mie­ren Sie sich über Da­tei­grö­ßen­be­schrän­kun­gen Ih­res E-Mail-Dienst­lei­sters.

Sie kön­nen auch selbst Tex­te in Ih­rer Ziel­spra­che auf­neh­men und sich auf­merk­sam an­hö­ren, um Op­ti­mie­rungs­er­for­der­nis­se für die Aus­spra­che aus­fin­dig zu ma­chen.

Je nach Hö­he des Au­dio-Kom­pri­mie­rungs­gra­des könn­ten Ver­zer­run­gen (Ver­fäl­schun­gen) auf­tre­ten, dies gilt auch für kom­pri­mier­te PC-Te­le­fo­na­te. Der Fre­quenz­um­fang klas­si­scher Ana­log-Te­le­fo­nie­tech­nik kann mög­li­cher­wei­se eben­falls zum Ver­lust ge­wis­ser Fein­hei­ten füh­ren.

4.4 Korrigieren von schriftlichen Texten

Beim Kor­ri­gie­ren von Text­ver­ar­bei­tungs­do­ku­men­ten am Com­pu­ter kön­nen ei­ne oder meh­re­re Kor­rek­tu­ren bzw. Op­ti­o­nen und Vor­schlä­ge in ein­ge­füg­te Leer­zei­len ge­schrie­ben wer­den und, zwecks bes­se­rer Un­ter­schei­dung, durch­gän­gig in kur­si­ver oder in far­bi­ger Schrift ge­hal­ten wer­den. Die kor­ri­gier­ten Ver­si­o­nen feh­ler­haf­ter Wort- bzw. Satz­be­stand­tei­le kön­nen auch durch Fett­druck her­vor­ge­ho­ben wer­den.

Bil­dungs­ein­rich­tun­gen wie bei­spiels­wei­se Uni­ver­si­tä­ten ge­ben mei­stens ver­bind­li­che Richt­li­ni­en für die Kor­rek­tur​(zwi­schen­zei­len) vor, zum Bei­spiel ei­nen Zei­len­ab­stand von 1 ½ Zei­len für Haus­ar­bei­ten.

Na­tur­ge­mäß tau­chen vie­le gu­te Text­ge­stal­tungs- bzw. Ver­bes­se­rungs­i­deen erst nach dem statt­ge­fun­de­nen Tref­fen im Gei­ste auf. No­tie­ren Sie sich die­se Ideen und tei­len Sie sie Ih­rem Sprach­part­ner mög­lichst un­mit­telbar mit. Op­ti­mal wäre es na­tür­lich, wenn Sie be­reits im vo­raus die Mög­lich­keit und die Zeit ha­ben soll­ten, sich den an­zu­schau­en­den Text durch­zu­le­sen.

4.5 Gemeinsames Übersetzen mit und ohne Computer

Le­sen Sie die in Ab­schnitt 3.3, auf­ge­führ­ten „Me­tho­den der Über­set­zungs­op­ti­mie­rung“. Hal­ten Sie stets meh­re­re On­line-Wör­ter­bü­cher gleich­zei­tig ge­öff­net, in se­pa­ra­ten Tabs, um bei Be­darf bei meh­re­ren Dien­sten Be­griffs­an­fra­gen vor­neh­men zu kön­nen.

Zwi­schen den ein­zel­nen ge­öff­ne­ten An­wen­dungs­pro­gram­men wech­seln Sie be­quem mit der Ta­sten­kom­bi­na­ti­on ALT + TAB.

In­ner­halb Ih­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramms kön­nen Sie per Ta­sten­druck zwi­schen den ein­zel­nen Rei­ter­kar­ten wech­seln, un­ter Fire­fox mit (STRG + TAB), un­ter Chrome bzw. Chro­mi­um eben­falls über Strg + Ta­bu­la­tor­ta­ste, so auch un­ter Micro­soft Edge.

Die ge­mein­sa­me Über­set­zung vor Ort oder über das In­ter­net er­mög­licht ein di­rek­tes Nach­fra­gen im Fall von Un­klar­hei­ten bzw. bei mög­li­chen Mehr­deu­tig­kei­ten, so­wie ei­ne un­mit­tel­ba­re Über­prü­fung auf Na­tür­lich­sprach­lich­keit.

Man­che Pro­gram­me bie­ten ei­ne On­line-White­board-Funk­ti­o­na­li­tät an, mit der man bei PC-Te­le­fo­na­ten bzw. bei Fern­schreib­di­a­lo­gen auf ei­ner ge­mein­sa­men Flä­che zeich­nen und schrei­ben kann.

4.6 Direktkorrekturen während Treffen und Spaziergängen

Kor­ri­gie­ren Sie Ih­ren Sprach­part­ner stets un­mit­tel­bar und scharf, von An­fang an. Bei­spiel: Sie ge­hen spa­zie­ren und Ihr Part­ner ver­wen­det ei­nen fal­schen Ar­ti­kel: „Guck, das schö­ne Baum.“ – „Guck, der schö­ne Baum!“ Kor­ri­gie­ren Sie gan­ze Sät­ze und las­sen Sie Ih­ren Sprach­part­ner wie­der­ho­len. Prä­sen­tie­ren Sie je nach Si­tu­a­ti­on meh­re­re mög­li­che For­mu­lie­run­gen; ach­ten Sie auf die rich­ti­ge Be­to­nung (in­ner­halb) der Wör­ter.

Na­tür­lich gibt es dies­bezüg­lich lo­ka­le und re­gi­o­na­le Un­ter­schie­de, oft­mals herr­schen je­doch über­re­gi­o­na­le Ten­den­zen vor.

Füh­ren Sie stets ei­nen Mi­ni­no­tiz­block oder ein Stück Pa­pier mit sich, um Wör­ter und Re­de­wen­dun­gen zu no­tie­ren.

Oft­mals tre­ten Emp­feh­lun­gen und An­re­gun­gen zu ei­nem be­sproche­nen Text zeit­ver­setzt nach dem je­wei­li­gen Tref­fen ins Be­wußt­sein her­vor, sie sind es wert, fest­ge­hal­ten und dem Sprach­part­ner nach­ge­schickt zu wer­den.

4.7 Konversationstraining und Vorbereiten von Präsentationen; Sprachliche Ausdruckskraft; Sprache und Volksgeist

Si­mu­lie­ren Sie Kon­ver­sa­ti­o­nen mit Ge­sprächs­part­nern und Prä­sen­ta­ti­o­nen mit Zu­hö­rern (Fra­gen stel­len, Nach­ha­ken), in Ih­rer Mut­ter­spra­che und Ih­rer Ziel­spra­che, um fest­zu­stel­len, wel­che Wör­ter und For­mu­lie­run­gen Sie nach­schla­gen müs­sen.

Je nach Zu­hö­rer­schaft be­darf es un­ter­schied­lich um­fas­sen­der Um­schrei­bun­gen bzw. Um­we­ge, um Ge­dan­ken­gän­ge zu ver­mit­teln. So man­ches deut­sche Wort bzw. sprach­li­ches Kon­zept läßt sich bei­spiels­wei­se nur ein­ge­schränkt bzw. gar nicht in der eng­li­schen Spra­che dar­stel­len. Das Er­ler­nen der Ori­gi­nal­spra­che ist dann vor­teil­haft, wenn zu vie­le Sach­ver­hal­te und Kon­zep­te nicht über­setz­bar sind, das Ver­ständ­nis ei­nes be­stimm­ten (Ge­samt)Wer­kes je­doch als ernst­haf­tes Ziel an­ge­strebt wird.

In man­chen Re­gi­o­nen der Welt be­stand kei­ne äu­ße­re (ge­o­phy­si­ka­li­sche) Not­wen­dig­keit, den je­wei­li­gen Wort­schatz um ab­strak­te Kon­zep­te zu er­wei­tern. Folg­lich lie­ßen (bzw. las­sen) sich ab­strak­te, d.h. nicht-ge­gen­ständ­lich-(an)​faß­ba­re Sach­ver­hal­te in die­sen Spra­chen bzw. Di­alek­ten nur be­dingt bzw. über­haupt nicht be­schrei­ben.

Bau­ern der käl­te­ren Erd­re­gi­o­nen wa­ren bei­spiels­wei­se da­zu ge­zwun­gen, sich un­ent­wegt auf der ab­strak­ten Zeit­achse zu be­we­gen und grund­le­gen­de Ma­the­ma­tik zu prak­ti­zie­ren: „Wann soll ich aus­sä­en, wie­viel soll ich aus­sä­en, wann soll ich die Ern­te ein­fah­ren?“ „Wie war das Wet­ter letz­tes Jahr um die­se Jah­res­zeit?“ „Was wä­re, wenn mor­gen ein Un­wet­ter kä­me?: Generell: „Was wä­re wenn?“ Wenn man sich nicht zeit­ba­siert in die Zu­kunft hi­nein­den­ken kann (oder wenn man so­zi­al un­ter­ent­wickelt ist), dann läßt man sei­nen Müll an Ort und Stel­le fal­len (ein Le­ben und Han­deln, als ob es kein Mor­gen gä­be). Zeit­ba­sier­tes Den­ken er­mög­licht ei­nen Blick in die Zu­kunft: Was wä­re, wenn al­le ih­ren Müll an Ort und Stel­le fal­len las­sen wür­den? Dann wür­de al­les ver­mül­len.

Ei­ne Wort­schatz­er­wei­te­rung war in käl­te­ren Re­gi­o­nen zwin­gend er­for­der­lich, um nicht­ge­gen­ständ­li­che (Zeit)​Be­griff­lich­kei­ten aus­drücken zu kön­nen, um vo­raus­schau­end pla­nen zu kön­nen und um ma­the­ma­ti­sche Sach­ver­hal­te (Men­gen­an­ga­ben, Men­gen­o­pe­ra­ti­o­nen [We­ni­ger, Mehr usw.]) so­wie ge­naue räum­li­che Ver­or­tun­gen sprach­lich fest­hal­ten zu kön­nen. Der Schutz vor Käl­te und die über­le­bens­not­wen­di­ge sy­ste­ma­tisch-ge­plan­te Le­bens­mit­tel­be­vor­ra­tung er­zwan­gen die Ent­fal­tung hand­werk­lich-tech­no­lo­gi­scher Fä­hig­kei­ten. Wo die­se umwelt­be­ding­ten Hand­lungs­not­wen­dig­kei­ten vor­herrsch­ten, führ­ten sie zu ei­nem Nie­der­schlag ab­strak­ter so­wie mathe­ma­ti­scher sprach­li­cher Be­grif­fe.

Auch ab­strak­te Be­grif­fe wie Dank­bar­keit set­zen die Fä­hig­keit vo­raus, sich auf ei­ner vor­ge­stell­ten Zeit­ach­se be­we­gen bzw. er­in­nern zu kön­nen, sich an ei­nen Zeit­punkt der Ver­gan­gen­heit erin­nern zu kön­nen, wäh­rend dem ei­nem Gu­tes/Vor­teil­haf­tes wi­der­fuhr, durch ei­nen be­stimm­ten Men­schen. Un­be­wuß­te, d.h. „po­li­tisch kor­rekt“ er­zo­ge­ne Men­schen sind sich die­ser Fak­to­ren nicht be­wußt und pro­ji­zie­ren ih­re ei­ge­nen kul­tu­rel­len Denk­wei­sen und An­sich­ten auf an­de­re Kul­tur­krei­se.

Ver­än­de­rung und Fort­ent­wick­lung fin­den na­tür­lich lau­fend statt, welt­weit, die an­ge­spro­che­nen Fak­to­ren hat­ten bzw. ha­ben den­noch ei­nen star­ken Ein­fluß auf die sprach­li­che Aus­drucks­kraft. Ein ame­ri­ka­ni­scher Phi­lo­so­phie­pro­fes­sor do­ku­men­tier­te die­se Aspek­te aus­führ­lich im sprach­wis­sen­schaft­li­chen Be­zugs­rah­men, im Amren-Ar­ti­kel Racial Differences in Morality and Abstract Thinking, Ge­da­li­ah Braun, Feb­ru­ar 2009. Deut­sche Über­set­zung auf Mor­gen­wacht, erst­ma­lig er­schie­nen auf As der Schwer­ter: „Mo­ral und ab­strak­tes Den­ken“.

Wo gei­sti­ge Pro­ze­sse es er­for­der­lich ma­chen, wer­den Wort­schät­ze er­wei­tert, wächst die sprach­li­che Aus­drucks­kraft, die Mäch­tig­keit ei­ner Spra­che, die Sprach­mäch­tig­keit. Da­her wird, mit zu­neh­men­der Be­wußt­wer­dung, das BRD-End­pha­se-Schrift­deutsch lang­fri­stig kei­nen Be­stand ha­ben, da es le­dig­lich ei­ne stark de­for­mier­te Teil­men­ge des ei­gent­li­chen Schrift­deut­sches dar­stellt.

Der Volks­geist. Es gibt un­ter­schied­li­che Aus­le­gun­gen des Be­grif­fes Volks­geist, sie­he hier­zu u.a. den zu­ge­hö­ri­gen deutsch­spra­chi­gen Ar­ti­kel der Kul­tur- und Wis­sen­schafts­en­zy­klo­pä­die Me­ta­pe­dia* so­wie den WP-Ar­ti­kel „Volks­geist“.
[*] de.metapedia.org/wiki/Volksgeist

Ge­mäß Ru­dolf Stei­ner wer­den Völ­ker und Spra­chen auch durch Be­wußt­seins-Volks­gei­ster ge­prägt, nach sei­ner Be­schrei­bung sind die­s dem je­wei­li­gen Vol­ke zu­ge­wie­se­ne Be­wußt­sei­ne (Erz­en­gel), die es da­zu an­re­gen, es be­feu­ern, sich mit be­stimm­ten The­ma­ti­ken zu be­fas­sen, meist über Jahr­hun­der­te hin­weg (sie­he hier­zu u.a.: „Die Mis­sion ein­zel­ner Volks­see­len“). Die da­bei in den un­ter­schied­li­chen Völ­kern ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se wer­den der ge­sam­ten Mensch­heit zu­teil. Zen­tra­le In­for­ma­ti­o­nen zu die­ser The­ma­tik fin­den sich im You­tube-Ka­nal von Axel Bur­kart, u.a. in den Vor­trä­gen Die spi­ri­tu­el­le Auf­ga­be Mit­tel­eu­ro­pas - Teil 7 und Die spi­ri­tu­el­le Auf­ga­be Mit­tel­eu­ro­pas - Teil 6. Na­tür­lich schla­gen sich auch die­se Aspek­te im We­sen der je­wei­li­gen Spra­che nie­der.

4.8 Erstellung einer Sehenswürdigkeiten- und Ausflugsziel- und Videofilmliste zu Ihrem Heimatort

Als Orts­kun­di­ger wis­sen Sie um die schön­sten Plät­ze und Se­hens­wür­dig­kei­ten Ih­rer Hei­mat. Er­stel­len und er­wei­tern Sie nach und nach ei­ne Li­ste bzw. Text­da­tei, die Sie op­ti­o­nal auch im In­ter­net ver­öf­fent­li­chen kön­nen.

Fü­hren Sie Aus­flugs­zie­le und Se­hens­wür­dig­kei­ten auf und su­chen Sie im In­ter­net, z.B. auf You­tube, nach Vi­de­o­fil­men zu den von Ih­nen be­schrie­be­nen Plät­zen.

Ih­re Sprach­lern­part­ne­rin weiß dann schon im vo­raus um be­son­de­re Aus­flugs­zie­le, und sie kann spä­ter auf ein­drucks­vol­le Vi­de­o­fil­me zu Or­ten ver­wei­sen, die sie be­sucht hat. Nut­zen Sie die groß­ar­ti­gen Vi­de­o­im­pres­si­o­nen, die be­reits an­de­re Orts­kun­di­ge so­wie Tou­ri­sten er­stellt und ver­öf­fent­licht ha­ben, um ei­ne um­fas­sen­de Ver­weis­li­ste be­son­de­rer Fil­me zu er­stel­len.

Wenn Sie ei­ne Text­ver­ar­bei­tungs­da­tei nut­zen (z.B. mit Lib­re­Of­fice), kön­nen Sie Netz­ver­wei­se zu den Orts-The­men­sei­ten und zu den Vi­de­o­fil­men ein­fü­gen und das gan­ze Do­ku­ment an­schlie­ßend als PDF-Da­tei ex­por­tie­ren. Die­se schicken Sie dann Ih­rer Sprach­lern­part­ne­rin per E-Mail zu, oder ver­öf­fent­li­chen sie im In­ter­net. Beim Drauf­klicken auf Hy­per­links im Text- bzw. PDF-Do­ku­ment öff­net sich im Hin­ter­grund au­to­ma­tisch ein In­ter­net­browser, um die be­tref­fen­de Web­sei­te zu la­den.

Bei­spiel für ei­ne Samm­lung von Aus­flugs­zie­len, The­men­sei­ten und Vi­de­o­fil­men zu Frei­burg i.Br.: „Frei­burg-Aus­flugs­zie­le und Film­emp­feh­lun­gen“.

4.9 Geleitwort zu Kapitel 5

Die Be­rück­sich­ti­gung in­ne­rer Wirk­lich­keits­struk­tu­ren er­weist sich als sehr vor­teil­haft bei der Su­che nach ei­nem pas­sen­dem Sprach­lern­part­ner. Die in Ka­pi­tel 5 vorgestellten Kon­zep­te sind welt­an­schau­li­cher Na­tur und mö­gen im Welt­bild des Le­sers Wi­der­hall fin­den oder nicht.

Ober­fläch­li­che He­ran­ge­hens­wei­sen bei der Sprach­lern­part­ner­su­che bir­gen die Ge­fahr rie­si­ger Zeit­ver­luste. Die Au­then­ti­zi­tät von Pro­fi­len auf Sprach­lern­sei­ten ist äu­ßer­lich nicht über­prüf­bar. Einige Teil­neh­mer be­ru­fen sich auf Mut­ter­sprach­ler­kom­pe­tenz, wie­wohl sie le­dig­lich Paß-Ame­ri­ka­ner, Paß-Bri­ten, Paß-Deut­sche usw. sind und nicht im ur­sprüng­li­chen pri­mä­ren (über­re­gi­o­na­len) Wort­schatz bzw. Sprach­raum des je­wei­li­gen Lan­des be­hei­ma­tet sind, le­dig­lich ei­nen ge­o­po­li­ti­schen Be­zug auf­wei­sen, je­doch kei­ne hei­mat­li­che Ver­or­tung in der Volks­see­le der Ein­hei­mi­schen.[1][2] Wenn sie Ge­dan­ken in Wor­te fas­sen, dann den­ken sie in ei­ner an­de­ren Mut­ter­spra­che, in ei­nem an­de­ren pri­mä­ren Wort­schatz, der zu ei­ner an­de­ren Volks­see­le ge­hört; dem­ent­spre­chend ge­färbt/​ge­prägt sind For­mu­lie­rung, Ak­zent und Ton­me­lo­die. Grund­sätz­lich ist es si­cher mög­lich, bei In­te­res­se und ent­spre­chen­dem Lern­ein­satz meh­re­re Spra­chen na­tür­lich zu for­mu­lie­ren und ak­zent­frei zu spre­chen, stan­dard­mä­ßig je­doch ver­mut­lich eher nicht.

Die Na­ti­o­nen- und Völ­ker­zer­stö­rer ha­ben den ge­gen­wär­tig noch vor­herr­schen­den Zu­stand sy­ste­ma­tisch und ge­walt­sam her­bei­ge­führt, so daß for­ma­le Paß­in­ha­ber­schaf­ten (in Wirk­lich­keit Fir­men­kon­strukt-Zu­ge­hö­rig­keits-Nach­wei­se, da un­ver­än­dert ma­ri­ti­mes Han­dels­recht vor­herr­scht)[3] kei­ner­lei Aus­sa­ge­kraft mehr be­sit­zen be­züg­lich der Mut­ter­spra­che­kom­pe­tenz.

Da al­le Le­bens­be­rei­che mit­ei­nan­der ver­wo­ben und ver­floch­ten sind, kom­men bei tie­fer­ge­hen­den Ge­sprä­chen über das Welt­ge­sche­hen auch au­to­ma­tisch welt­an­schau­li­che und po­li­ti­sche An­sich­ten der Ge­sprächs­part­ner zum Vor­schein. Hier­bei herr­schen mög­li­cher­wei­se zu vie­le di­a­me­tral ent­ge­gen­ge­setz­te An­sich­ten vor.

Sol­che Fak­to­ren kön­nen bei ei­ner äu­ßer­li­chen Vor­ge­hens­wei­se nicht vor­her­ge­se­hen wer­den, ge­nau­so we­nig wie cha­rak­ter­li­che Ei­gen­schaf­ten: Man­che Sprach­in­te­res­sier­te sind hoch­ak­ku­rat und ach­ten auf ein aus­ge­wo­ge­nes Ge­ben und Neh­men. An­de­re wie­derum wei­sen ei­ne pa­ra­si­tä­re Na­tur auf und er­bit­ten Vor­lei­stung, so

lan­ge, bis sie ih­re Sprach­ar­bei­ten (Über­set­zungs­kor­rek­tu­ren usw.) er­le­digt ha­ben. Ei­ne ganz­heit­li­che Vor­ge­hens­wei­se ist da­her der ef­fek­tiv­ste Weg, um ei­nen pas­sen­den Sprach­lern­part­ner zu fin­den.

Ein Groß­teil der hier be­schrie­be­nen Kon­zep­te ba­siert auf Jane Robert’s Seth-Ma­te­ri­al[4], wie­wohl man­che Aspek­te vom Sei­ten­in­ha­ber ver­ein­facht dar­ge­stellt wur­den und na­tür­lich be­reits von ver­schie­den­sten Au­to­ren und Au­to­rin­nen be­schrie­ben wur­den, in Ver­gan­gen­heit, Ge­gen­wart und Zu­kunft.[5] Il­lu­strie­rend wird auf Spiel­fil­me, TV-Fil­me und Zei­chen­trick­fil­me der ver­gan­ge­nen 70 Jah­re ver­wie­sen, die zum Teil her­vor­ra­gen­de Ein­füh­run­gen in die je­wei­li­gen Sach­ver­hal­te ent­hal­ten. Zahl­rei­che Au­to­ren der Ver­gan­gen­heit wuß­ten bzw. wis­sen um grund­le­gen­de Wirk­lich­keits­struk­tu­ren und be­schrei­ben sie di­rekt oder in­di­rekt in Tex­ten und Fil­men.

Auf­bau­end auf den hier vor­ge­stell­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zep­ten wird Ka­pi­tel 6 ei­ne bei­spiel­haf­te, ganz­heit­lich orien­tier­te „An­lei­tung“ zum Fin­den ei­nes pas­sen­den Sprach­lern­part­ners vor­schla­gen.

[1] Englischer WP-Artikel „Heimat“

[2] Deutscher WP-Artikel „Heimat“
     https://de.metapedia.org/wiki/Heimat

[3] „Geschäftswerdung der Welt- USA“ (04.07.2013), You­tube-Ka­nal „Conrebbi“.

[4] Das Seth-Ma­te­ri­al ent­hält, wie un­zäh­li­ge an­de­re Tex­te aus der Ang­lo­sphä­re, die üb­li­chen an­ti­deut­schen Ge­schichts­lü­gen, auf die hier nicht nä­her ein­ge­gan­gen werd­en kann, auf­grund des durch die Be­sat­zungs­mäch­te per Ge­walt dik­tier­ten Dis­kus­si­ons- und Ver­tei­di­gungs­ver­botes. Die Ein­stimm­ung in die­se be­grün­det sich mög­li­cher­wei­se in skru­pel­lo­sem Ver­mark­tungs­op­por­tu­nis­mus von Sei­ten Seths, Jane Ro­berts und Ro­bert Butts und/oder durch (((Pressure Groups))). Die rest­li­chen 99,99 % des Seth-Ma­te­ri­als sind den­noch hoch­wer­tigst.

[5] Al­le Zeit- und Wahr­schein­lich­keits­e­be­nen exi­stie­ren gleich­zei­tig, je­doch nicht im Sin­ne von Vor­her­be­stim­mung, wie auf li­ne­ar­zeit­li­cher Wahr­neh­mung be­ru­hen­de Deu­tungs- und Sprach­mu­ster irr­tüm­li­cher­wei­se an­neh­men las­sen mö­gen; Kre­a­ti­vi­tät und Ent­wicklung sind nicht sta­tisch und en­den nie­mals.

















Stand: 19. November 2022

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