--> Kapitel 03: Das Selbststudium einer Sprache

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Kapitel 3
Das Selbststudium einer Sprache

Ein klas­si­sches Buch mit Ka­pi­tel­e­pi­so­den und Vo­ka­bel­li­sten ist die beste Grund­la­ge für ei­ne struk­tu­rier­te Wis­sens­ver­mitt­lung.

Be­glei­ten­de Ton­trä­ger (CDs, Ton­da­tei­en u.a.) zu den Tex­ten emp­feh­len sich, falls nicht vor­han­den, müs­sen Sie sich die Aus­spra­che in On­line-​Wör­ter­bü­chern an­hö­ren.

Selbst oh­ne Internetzu­gang las­sen sich kosten­lo­se Wör­ter­bü­cher-, Bü­cher- und Re­fe­renz­tex­te, Sprach­kur­se so­wie Ton­da­tei­en und Vi­de­o­fil­me im Um­fang ei­nes Bib­li­o­thek­be­stan­des auf dem hei­mi­schen Rech­ner bzw. auf Da­ten­trä­gern vor­rä­tig hal­ten. Mit die­ser na­he­zu un­er­schöpf­li­chen Grund­la­ge ha­ben auch fi­nanz­schwache Haus­hal­te und Ein­rich­tun­gen ei­ne her­vor­ra­gen­de Lern- bzw. Stu­dier­grund­la­ge, so­gar mit al­ten und sehr al­ten Rech­nern, für die freie spe­zi­a­li­sier­te leicht­ge­wich­ti­ge Be­triebs­sy­stem-​Di­stri­bu­ti­o­nen er­hält­lich sind, die al­te Hard­ware wie­der in ei­ne schnel­le Pro­dukt­iv­platt­form um­wan­deln.

Ne­ben den klas­si­schen Übungs­auf­ga­ben Ihr­es Bu­ches bzw. Ih­rer Stu­di­en­un­ter­la­gen exi­stiert ei­ne Rei­he an au­to­di­dak­ti­schen Lern­mög­lich­kei­ten, die im fol­gen­den vor­ge­stellt wer­den.










3.1 Wörter und Texte im Zehnfingersystem niederschreiben, Erlernen der Originaltastaturbelegung Ihrer Zielsprache(n)
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Pa­ral­lel zum Durch­ar­bei­ten Ih­res Sprach­buches emp­fiehlt sich die An­eig­nung der Ori­gi­nal­ta­sta­tur­be­le­gung Ih­rer Ziel­spra­che, im Zehn­fin­ger­sy­stem, ne­ben dem hand­schrift­li­chen Nie­der­schrei­ben neu­er Vo­ka­beln und Tex­te. Hier­durch ha­ben Sie ei­ne zwei­fa­che schrift­li­che Ein­prä­gung. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie in den Ab­schnit­ten 1.4.1, „Freie Pro­gram­me für das Er­ler­nen des Zehn­fin­ger­sy­stems, Lehr­ar­ti­kel“ so­wie in 1.4.2, „Spra­che und Ta­sta­tur­be­le­gung“. Durch An­eig­nung des Zehn­fin­ger­sy­stems er­rei­chen Sie ei­ne we­sent­li­che Zeit­er­spar­nis so­wie ei­ne er­höh­te Re­akt­i­ons­ge­schwin­dig­keit bei Fern­schreib­di­a­lo­gen.

Schreiben Sie jedes neu­er­lern­te Wort (bzw. je­de Re­de­wen­dung) über meh­re­re Zei­len hin­weg im Zehn­fin­ger­sy­stem nie­der. Zu­sätz­lich soll­te der ge­sam­te Text der je­wei­li­gen Ka­pi­tel­ein­heit we­nig­stens ein­mal am Stück auf­ge­schrie­ben wer­den. Wie bei je­der Fer­tig­kei­ten­an­eig­nung ist der Be­ginn auch hier müh­sam, der Er­folg wird sich je­doch schon sehr bald zei­gen; der Lohn ist ei­ne rie­si­ge Zeit­er­spar­nis beim Ver­fas­sen von Tex­ten.

Die mei­sten Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me ha­ben ei­ne Auto­kor­rek­tur-​Funk­ti­on ein­ge­baut, sie über­prü­fen die

nie­der­ge­schrie­be­nen Wör­ter auf Kor­rekt­heit, in­dem Sie Ver­glei­che über Re­fe­renz­wort­li­sten vor­neh­men. Bei Ab­wei­chun­gen wie z.B. Tipp­feh­lern wer­den falsch ge­schrie­be­ne Wör­ter rot un­ter­stri­chen oder ein­ge­kreist. So­fern nicht be­reits vor­han­den, im­por­tie­ren Sie ein oder meh­re­re ko­sten­lo­se Wör­ter­bü­cher Ih­rer Ziel­spra­che in Ihr Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm.

Er­stel­len Sie ein Mu­ster­do­ku­ment oder ei­ne Vor­la­ge für das Nie­der­schrei­ben von Tex­ten in Ih­rer an­ge­streb­ten Ziel­spra­che. Neh­men sie an die­sem Do­ku­ment die er­for­der­li­chen Grund­ein­stel­lun­gen vor, wäh­len Sie Ih­re an­ge­streb­te Spra­che aus. An­schlie­ßend kön­nen Sie im­mer wie­der Ar­beits­ko­pien er­stel­len.

Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Libre­Office-​Hilfe, „Sprache im Do­ku­ment wäh­len“ (21.08.2018): „Mit der Spra­che, die Sie für Ihr Do­ku­ment aus­wäh­len, ge­ben Sie auch das für die Recht­schreib­prü­fung zu ver­wen­den­de Wör­ter­buch und den The­sau­rus so­wie die Ein­stel­lun­gen für Sil­ben­tren­nung, De­zi­mal- und Tau­sen­der­se­pa­ra­tor und das Stan­dard­wäh­rungs­for­mat vor. [...]“

Wör­ter­bü­cher ha­ben nur ei­nen be­gren­zten Wort­schatz, sie las­sen sich je­doch vom Nut­zer er­wei­tern, sie­he hier­zu für Libre­Office den Ar­ti­kel „Recht­schrei­bung und Gram­matik“.


3.2 Persönliche Interessensgebiete und Themen, Fortbildung

Im Welt­netz or­ga­ni­sie­ren sich Men­schen zu je­dem nur denk­ba­ren The­ma. Spe­zi­a­li­sier­te Netz­sei­ten, Por­ta­le, Ar­ti­kel, Rund­brie­fe und RSS-​Nach­rich­ten­ticker bie­ten um­fas­sen­de In­hal­te. Der Ge­dan­ken­aus­tausch er­folgt über Kom­men­tar­sek­ti­o­nen (eben­falls RSS-​abon­nier­bar), über Dis­kus­si­ons­fo­ren, über Mai­ling­li­sten (E-Mail-​Rund­brie­fe), oder di­rekt über Fern­schreib­dis­kus­si­o­nen (Chat­ten), di­rekt und un­an­ge­mel­det auf Platt­for­men, oder über se­pa­ra­te Dienst­lei­ster (mit Nut­zer­kon­to).

Über­tra­gen Sie Ih­re per­sön­li­chen In­te­res­sens­ge­bie­te in Ih­ren Ziel­spra­chen­be­reich, z.B. in die Ang­lo­sphä­re: Hal­ten Sie Aus­schau nach The­men­sei­ten, die sich Ih­ren Schwer­punkt­in­te­res­sen wid­men, Sei­ten, die in der von Ih­nen an­ge­streb­ten Ziel­spra­che ge­hal­ten sind. Fin­den Sie The­men­grup­pen, Fo­ren (s.a. „Ka­te­go­rie:​Web­fo­rum“), auf de­nen Sie na­tür­lich auch nur mit­le­sen kön­nen, und Vi­de­o­ka­nä­le von Gleich­ge­sinn­ten. Er­kun­den Sie die na­he­zu un­er­schöpf­li­chen, frei zu­gäng­li­chen Do­ku­men­te­quel­len.

Nut­zen Sie RSS-​Nach­rich­ten­ticker, um ef­fek­tiv und zeit­spa­rend auf dem Lau­fen­den zu blei­ben. Ab ei­ner ge­wis­sen grö­ße­ren An­zahl an für Sie in­te­res­san­ten In­ter­net­sei­ten kön­nen Sie nur noch über RSS-​Ticker die Über­sicht über neue Bei­trä­ge und Nach­rich­ten be­hal­ten. Zwar gibt es die Mög­lich­keit, Mai­ling-​Li­sten zu be­nut­zen und per E-Mail über neue Bei­trä­ge in­for­miert zu wer­den. Ei­ni­ge we­ni­ge E-Mail-​Pro­vi­der löschen je­doch von als „po­li­tisch in­kor­rekt“[1] er­ach­te­ten Welt­netz­sei­ten ein­ge­hen­de Post. Das gilt manch­mal auch für aus­ge­hen­de Post an po­li­tisch hin­ter­fra­gen­de Netz­prä­sen­zen, die eben­falls aus­ge­fil­tert wer­den kann.

Der Ab­ruf von RSS-​Nach­rich­ten­tickern gleicht je­doch ei­nem ge­wöhn­li­chen In­ter­net­sei­ten­ab­ruf, soll­te hier ei­ne Fil­te­rung statt­fin­den, so er­fah­ren Sie es so­fort.

Ma­chen Sie Ge­brauch von der Le­se­zei­chen­funk­ti­on Ih­res Browsers und si­chern bzw. ex­por­tie­ren Sie re­gel­mä­ßig Ih­re Le­se­zei­chen­samm­lung. Pfle­gen Sie pa­ral­lel ein klas­si­sches No­tiz­buch, in dem Sie al­le für Sie wich­ti­gen Welt­netz­sei­ten­adres­sen (Na­me und URL) sowie die Adres­sen be­stimm­ter Do­ku­men­te schrift­lich fest­hal­ten.

Le­gen Sie sy­ste­ma­tisch Ar­chi­ve an für Ih­re In­ter­net­sei­ten, Ar­ti­kel, Fil­me, und Do­ku­men­te, Ar­chi­ve, die so (the­men)​struk­tu­riert sind, daß die Do­ku­men­te auch nach Jah­ren wie­der­auf­find­bar blei­ben. USB-Spei­cher („USB-Sticks“) sind sehr preis­gün­stig ge­wor­den. Für die Spei­che­rung um­fang­rei­cher Ar­ti­kel­samm­lun­gen (HTML-​Do­ku­men­te u.a.) aus dem In­ter­net kann der Ein­satz von Kom­pri­mie­rungs­pro­gram­men wie bei­spiels­wei­se ZIP bzw. 7-ZIP in man­chen Fäl­len sinn­voll sein, ins­be­son­de­re dann, wenn die vor­lie­gen­den Da­tei­be­zeich­nun­gen län­ger als üb­lich sind und Brenn­pro­gram­me un­ter Um­stän­den nicht da­mit zu­recht­kom­men. Für den täg­li­chen Ge­brauch sind USB-​Spei­cher­sticks am ein­fach­sten, sie bie­ten mitt­ler­wei­le die größ­ten mo­bi­len Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten (n­eben ex­ter­nen Fest­plat­ten). Be­ach­ten Sie je­doch die un­ter­schied­li­chen Halt­bar­kei­ten der Da­ten­trä­ger, er­stel­len Sie re­gel­mä­ßig und recht­zei­tig Si­cher­heits­ko­pien. Von Ih­ren wich­tig­sten Do­ku­men­ten soll­ten Sie Aus­drucke und Bild­ab­zü­ge an­fer­ti­gen.

Nut­zen Sie ex­ter­ne Fest­plat­ten mit USB-An­schluß für die Ar­chi­vie­rung Ih­rer Da­ten. Es gibt sie preis­wert in klas­si­scher Aus­füh­rung (be­währ­te HD-Lauf­werks-Tech­no­lo­gie), oder als et­was teu­re­re SSD-Fest­plat­te. Möch­ten Sie die ex­ter­ne Fest­plat­te so­wohl unter MS-Win­dows als auch zu­sam­men mit MacOS-Com­pu­tern nut­zen, so emp­fiehlt sich die For­ma­tie­rung mit dem exFAT-Da­tei­sy­stem (oder ein NTFS-Trei­ber für MacOS).

[1] MP-Artikel „P­oli­ti­sche Kor­rekt­heit“
https://de.metapedia.org/wiki/Politische_Korrektheit

3.2.1 Auffinden von themenbezogenen Internetseiten in Ihrer Zielsprache

No­tie­ren Sie sich Ih­re In­te­res­sens­ge­bie­te und ru­fen ein Wör­ter­buch oder ein Über­set­zungs­sy­stem auf und schrei­ben die in Ih­rer Ziel­spra­che über­setz­ten Be­griff­lich­kei­ten nie­der. Ru­fen Sie an­schlie­ßend ei­ne Such­ma­schi­ne auf. Wenn es sich um ei­ne prak­ti­sche Tä­tig­keit han­delt, kön­nen Sie nach An­lei­tun­gen su­chen.

Bei­spiel: Sie in­te­res­sie­ren sich für eng­lisch­spra­chi­ge Sei­ten und Do­ku­men­te. Ge­hen Sie auf google.com/​ncr, „ncr“ steht für „no country re­direct“ (kei­ne Län­der­um­lei­tung), da­mit ver­blei­ben Sie im eng­lisch­spra­chi­gen Ober­men­gen-​Such­in­dex. Kom­bi­nie­ren Sie ein The­men­ge­biet mit dem Wort „tu­to­ri­al“. Zeich­nen-​Such­bei­spie­le: drawing tutorial; drawing tutorial anatomy; drawing tutorial portrait. Such­bei­spie­le für das The­ma Schnei­dern: tu­to­ri­al tailoring. Wech­seln Sie auch in die Vi­de­o­ka­te­go­rie, um sich Lehr­fil­me an­zu­schau­en.

Ef­fek­ti­ve Such­be­griffs­kom­bi­na­ti­o­nen sind auch „Ein­füh­rung in [The­men­ge­biet]“, „Introduction to“: Introduction to tailoring oder auch ein­fach nur introduction tailoring, introduction drawing. Ver­fei­nern Sie Ih­re Suche, in­ner­halb Ih­res je­wei­li­gen In­te­res­sen­ge­bie­tes gibt es Teil­be­rei­che, die Sie be­son­ders in­te­res­sie­ren, über­set­zen Sie die­se mit.

Das Be­schrei­ben der Prob­lem­stel­lung in­ner­halb ei­nes The­men­be­rei­ches führt zu zahl­rei­chen Ar­ti­keln, oft­mals be­fin­den Sie sich dann beim Ar­ti­kel­auf­ruf be­reits auf ei­ner ent­spre­chen­den (Schwer­punkt-)The­ma­sei­te. Über­set­zen Sie selbst oder bei­spiels­wei­se mit Hil­fe von DeepL die Prob­lem­stel­lung in die Ziel­spra­che.

Welt­netz-​En­zy­klo­pä­dien füh­ren Por­ta­le und Ka­te­go­rien, ge­bün­del­te Über­sich­ten zu The­men­be­rei­chen und Be­ru­fen, meist al­pha­be­tisch ka­ta­log­ar­tig sor­tiert.

Wi­ki­pe­dia: „Por­tal:​Wi­ki­pe­dia nach The­men“ • „Por­tal:​Con­tents/​Portals“ • „Wi­ki­pe­dia:​Ka­te­go­rien“ • „Cate­go­ries“ • „Ka­te­go­rie:​Über­set­zung“ • „Cate­go­ry:​Trans­la­tion“ • „Über­set­zung (Lin­gu­i­stik)“ • „Translation“ • „Por­tal:​Spra­che“ • „Por­tal:​Spra­che/​Spra­chen der Welt“ • „Por­tal:​Spra­che/​Info“ • „Wi­ki­pe­dia:​Spra­chen“.

Me­ta­pe­dia: „Me­ta­pe­dia:​Ka­te­go­rie­ver­zeich­nis“ • „Al­le Sei­ten“ • „Ka­te­go­rie:​Por­tal“ • „Ka­te­go­rien“ • „Category:​Por­tals“.

En­zy­klo­pä­die-​Über­sich­ten: „Li­ste von On­line-​En­zy­klo­pä­dien“ • „List of on­line encyclopedias“ • „Wi­ki­pe­dia-​Al­ter­na­ti­ven“.

En­zy­klo­pä­die-​Ar­ti­kel lie­gen meist in meh­re­ren Sprach­ver­si­o­nen vor. Ru­fen Sie Ihr In­te­res­sens­ge­biet auf, d.h. wäh­len Sie den ent­spre­chen­den The­men-​Ar­ti­kel. An­schlie­ßend wech­seln Sie im lin­ken Na­vi­ga­ti­ons­me­nü auf Ih­re Ziel­spra­che (so­fern vor­han­den), um zur an­ders­spra­chi­gen Ar­ti­kel­ver­si­on zu ge­lan­gen. Ganz un­ten wer­den oft­mals, je­doch nicht im­mer, zu­sätz­li­che Ver­wei­se zu wei­ter­füh­ren­den In­ter­net­sei­ten und Do­ku­men­ten auf­ge­führt, in eng­li­schen WP-​Ar­ti­keln im Be­reich „Ex­ter­nal Links“.

Bei­spiel Kunst: In­for­ma­ti­o­nen zum Ma­ler Franz Marc. In der deutsch­spra­chi­gen Wi­ki­pe­dia fin­den Sie den Ar­ti­kel „Franz Marc“ und kön­nen links auf die eng­lisch­spra­chi­ge Ver­si­on „Franz Marc“, auf die fran­zö­sisch­spra­chi­ge Ver­si­on „Franz Marc“, die spa­ni­sche Ver­si­on „Franz Marc“ so­wie auf wei­te­re Sprach­ver­si­o­nen wech­seln. Ar­ti­kel zur Kunst bei Me­ta­pe­dia, un­ter an­de­ren: „Deut­sche Kunst“ • „Ka­te­go­rie:​Deut­sche Kunst“ • „Mo­der­ne Kunst“ • „Kul­tur­ge­no­zid“. Ei­ne zen­tra­le Do­ku­men­ta­ti­on zum Kunst­be­griff und zum We­sen der Kunst: „Why beauty matters“ von Roger Scruton, 59 min.

Dis­kus­si­ons­fo­ren sind ein wei­te­rer An­lauf­punkt. Bei­spiel­su­chen: tailoring discussion forum, discussion forum draw­ing, discussion forum photography, forum photography. Den­ken Sie im­mer da­ran, wel­che Wör­ter in Ih­rem Ziel­text ent­hal­ten sein könn­ten. Bei Pro­dukt-​Dis­kus­si­o­nen z.B.: Fo­rum Prob­lem [kon­kre­te Pro­dukt­be­zeich­nung] The­ma.


3.3 Methoden der Übersetzungsoptimierung

Für die Er­stel­lung und Op­ti­mie­rung von Über­set­zun­gen kön­nen Sie sich ei­ner Rei­he an Me­tho­den und Werk­zeu­gen be­die­nen, ne­ben den in Ka­pi­tel 2 auf­ge­führ­ten Wör­ter­bü­chern und dem fort­schritt­lich­sten ma­schi­nel­len Über­set­zungs­sy­stem.

3.3.1 Überprüfung der Natürlichsprachlichkeit von übersetzten Wörtern und Formulierungen mithilfe von Suchmaschinen-Statistiken

Such­ma­schi­nen und di­gi­ta­li­sier­te Ar­chi­ve bil­den nur ei­nen Teil bzw. ei­nen Aus­schnitt des Wort­schat­zes ei­ner Spra­che ab, sie kön­nen je­doch An­halts­punk­te ge­ben, wie ge­bräuch­lich Wör­ter und For­mu­lie­run­gen sind.

Zur Über­prü­fung, wie häu­fig ei­ne bzw. meh­re­re (Über­set­zungs)­Text­va­ri­an­ten sind, ge­hen Sie wie folgt vor:

1. Ru­fen Sie ei­ne Such­ma­schi­ne auf, de­ren Such­ka­ta­log Er­geb­nis­se in der für Sie re­le­van­ten Spra­che ent­hält. Bei­spiel für die Spra­chen Eng­lisch und Deutsch: Für Text- und Vi­de­o­such­an­fra­gen bei Google ver­wen­den Sie am be­sten ge­ne­rell den we­sent­lich um­fang­rei­che­ren und we­ni­ger zen­sier­ten U.S.-Such­in­dex, den Sie über http://www.google.com/ncr auf­rufen (er ent­hält auch die deutsch­spra­chi­gen Quel­len). Da­durch wer­den Sie nicht auf den äu­ßerst stark zen­sier­ten deutsch­spra­chi­gen Such­ma­schi­nen­ka­ta­log um­ge­lei­tet son­dern ver­blei­ben in der we­sent­lich um­fang­rei­che­ren Such­in­dex-Ober­men­ge. Of­fi­ziel­le Google-In­for­ma­ti­o­nen hier­zu in deutsch und in eng­lisch. [ein­schrän­ken­de An­mer­kung vom 28.03.2020: Die po­li­ti­sche Zen­sur der Google-Such­ma­schi­nen­o­ber­men­ge ist mitt­ler­wei­le ver­gleich­bar weit­rei­chend und ver­hee­rend wie die der lan­des­spe­zi­fi­schen Such­in­de­xe. Zu­min­dest teil­wei­se be­kom­men Sie über Yandex.ru ins­ge­samt noch weit­aus neu­tra­le­re Er­geb­nis­li­sten, oh­ne Ver­weh­rung der Ori­gi­nal­ad­res­se und po­li­tisch-kor­rek­te Be­leh­rungs­ar­ti­kel auf den er­sten Sei­ten (Such­be­griffs­bei­spiel zum Ver­glei­chen: Me­ta­pe­dia)].

2. Ge­ben Sie ein ein­zel­nes Wort ein, oder Wort­kom­bi­na­ti­o­nen bzw. For­mu­lie­run­gen in An­füh­rungs­zei­chen. Durch die An­füh­rungs­zei­chen wer­den Phra­sen, Satz­frag­men­te und Sät­ze als Such­be­griffs­ein­heit vor­ge­ge­ben und nicht als zu­sam­men­hang­lo­se Ein­zel­wör­ter ge­deu­tet.

3. Über­prü­fen Sie, wel­che Häu­fig­keits­an­ga­ben ge­macht wer­den. Kommt das über­setz­te Wort bzw. die For­mu­lie­rung über­haupt nicht vor (0 Such­er­geb­nis­se)? Kommt

ei­ne Ih­rer Über­set­zungs­va­ri­a­nten so gut wie gar nicht vor, ei­ne an­de­re hin­ge­gen sehr häu­fig? In die­sem Fall be­ru­hen die auf­ge­führ­ten Aus­zü­ge der ver­mut­lich

nicht ge­bräuch­li­chen For­mu­lie­run­gen mög­li­cher­wei­se auf Über­set­zun­gen, deren Über­set­zer es zu dem Zeit­punkt nicht bes­ser wuß­ten. Bei­spiel: „scanned at 300 dpi“ (vermutlich sehr gebräuchlich), „scanned with 300 dpi“ (eventuell gebräuchlich), „scanned by 300 dpi“ (ver­mut­lich eher nicht ge­bräuch­lich bei Mut­ter­sprach­lern).

Es kön­nen na­tür­lich auch meh­re­re Schreib­wei­sen zu ein und dem­sel­ben Wort bzw. zu ein und der­sel­ben For­mu­lie­rung exi­stie­ren. Deutsch­ler­ner soll­ten je­doch be­rück­sich­ti­gen, daß das BRD-​End­pha­se-​Schrift­deutsch le­dig­lich ei­ne klei­ne, ver­stüm­mel­te Teil­men­ge des na­tür­lich­ent­stan­de­nen Schrift­deut­sches dar­stellt. Ins­be­son­de­re auch im Hin­blick auf die Ge­trennt- und Zu­sam­men­schrei­bung er­ge­ben sich bei Tau­sen­den von Wör­tern voll­kom­men un­ter­schied­li­che Be­deu­tungs­in­hal­te, die den jün­ge­ren Ge­ne­ra­ti­o­nen un­be­kannt sind. „au­to­fah­ren“ und „Auto fah­ren“, „rad­fahren“ und „Rad fahren“ und ähn­li­che ha­ben die­sel­be in­halt­li­che Be­deu­tung, hier liegt nur ei­ne Va­ri­an­ten­schrei­bung vor. Ein „Anders­den­ken­der“ und ein „an­ders Den­ken­der“, „wohl­durch­dacht“ und „wohl durch­dacht“, „so ge­nannt“ und „so­genannt“ usw. ha­ben je­doch un­ter­schied­li­che in­halt­li­che Be­deu­tun­gen. Die Ge­trennt- und die Zu­sam­men­schrei­bung wei­sen hier un­ter­schied­li­che in­halt­li­che Be­le­gun­gen auf, es ist nicht egal, ob man Wör­ter ge­trennt oder zu­sam­men­schreibt.

Der An­ders­den­ken­de ver­tritt ei­ne an­de­re Welt­an­schau­ung, ei­ne an­de­re An­sicht. Der „an­ders Den­ken­de“ be­zieht sich mei­stens auf Die Art und Wei­se, wie je­mand denkt, auf Denk­pro­zes­se und -Cha­rak­te­ri­sti­ken usw., wie­wohl es na­tür­lich auch im Sin­ne ei­ner Stand­punkt­ver­or­tung ver­wen­det wird („Ich den­ke da an­ders.“). a) „Hat er das Boot ge­si­chert? Er hat es wohl­ver­taut.“, b) „Hat er das Boot ge­si­chert? Er hat es wohl ver­taut.“, Be­deu­tung a) zu­sam­men­ge­schrie­ben: Er hat das Boot gründ­lich ge­si­chert, Be­deu­tung b) aus­ei­nan­der­ge­schrie­ben: Er hat es ver­mut­lich ver­taut (man weiß nicht, ob es ge­si­chert wur­de).

Aus­führ­li­ch­ere In­for­ma­ti­o­nen so­wie ei­ni­ge Bei­spie­le fin­den sich u.a. in „'Recht­schreib­re­form': Ge­trennt- und Zs.schrei­bung“. Aus­führ­li­che Über­sicht: Site Map.

Die De­for­mie­rung der Aus­drucks­kraft des Deut­schen er­folg­te mit ei­ner ganz be­stimm­ten Ab­sicht, auf die im An­hangs­ar­ti­kel „Na­tür­lich­ent­stan­de­nes Schrift­deutsch“ ein­ge­gan­gen wird.

3.3.2 Auffinden von themenbezogenem Grundvokabular: Weltnetzenzyklopädien mit Artikeln in verschiedenen Sprachversionen

In vie­len The­men­be­rei­chen herr­schen (Grund)For­mu­lie­run­gen für Sach­ver­hal­te ten­den­tiell vor. Wör­ter­bü­cher ent­hal­ten häu­fig sehr vie­le kon­text­ab­hän­gi­ge (be­zugs­rah­men­ab­hän­gi­ge) Wort­ü­ber­set­zun­gen bzw. For­mu­lie­run­gen, so daß ei­ne si­che­re pas­sen­de Aus­wahl manch­mal nicht oh­ne wei­te­res mög­lich ist. Ne­ben Such­ma­schi­nen­sta­ti­sti­ken (3.3.1) bie­ten sich Welt­netz­en­zy­klo­pä­dien und Wi­kis für das Auf­fin­den der vor­herr­schen­den kon­text­be­zo­ge­nen Wör­ter und Re­de­wen­dun­gen an, ih­re The­men­ar­ti­kel sind meist in meh­re­ren Sprach­ver­si­o­nen ver­füg­bar.

Enzyklopädien: Die „List of on­line en­cy­clo­pe­dias“ bie­tet ei­ne Über­sicht über Welt­netz­en­zy­klo­pä­dien. Zu den um­fas­send­sten mehr­spra­chi­gen ge­hö­ren Wikipedia und Metapedia. Wikipedia zeich­net sich durch zahl­rei­che ex­zel­len­te tech­ni­sche Über­sichts­ar­ti­kel aus, ver­tritt je­doch in zen­tra­len Le­bens­be­rei­chen glo­ba­li­sti­sche bzw. in­ter­na­ti­o­na­li­sti­sche Sicht­wei­sen und Stand­punk­te so­wie einen prä­skrip­ti­ven im Be­reich Spra­che. Metapedia be­tont, daß auch eu­ro­pe­i­de/​wei­ße Völ­ker ein Exi­stenz­recht so­wie ein Recht auf Wah­rung ih­rer Kul­tu­ren ha­ben, ih­re Au­to­ren und Au­to­rin­nen ver­tre­ten das Le­bens­recht der Völ­ker und Na­ti­o­nen in ih­rem ur­sprüng­li­chen (Be­deu­tungs)​Sin­ne.

Die deutsch­spra­chi­ge Me­ta­pe­dia führt 71 345 Ar­ti­kel (Stand: 21. März 2020), sie ist die ein­zi­ge ver­blie­be­ne Me­ta­pe­dia-Sprach­sek­ti­on (von ur­sprüng­lich 20), die nach dem gro­ßen Da­ten­bank­an­griff im Jah­re 2018 voll­stän­dig wie­der­her­ge­stellt wur­de.

Wi­ki­pe­dia und Me­ta­pe­dia bie­ten rie­si­ge Ar­ti­kel- und In­for­ma­ti­ons­samm­lun­gen zu Spra­chen, zur Sprach­wis­sen­schaft, und zum The­ma Sprach­er­werb. [Die grü­nen Netz­ver­wei­se sind ge­gen­wär­tig nicht ak­ti­viert, we­gen der un­ver­än­dert per Be­sat­zungs­macht­ge­walt durch­ge­setz­ten SHAEF-„Ge­setz­ge­bung“.[1] ]

Ei­ne Über­sicht über die je­wei­li­gen Sprach­e­di­ti­o­nen er­hält man über wikipedia.org so­wie über metapedia.org. Von dort ge­langt man auf die Ti­tel­sei­ten der je­wei­li­gen Sprach­ver­si­o­nen, für Deutsch über de.wikipedia.org so-

wie über de.metapedia.org. Bei­de Enzy­klo­pä­dien sind di­rekt les­bar, oh­ne Re­gi­strie­rung zu­gäng­lich.

Die WP-​Ar­ti­kel „Wikipedia“ und „Deutsch­spra­chi­ge Wi­ki­pe­dia“ so­wie der MP-Ar­ti­kel „Me­ta­pe­dia (En­zy­klo­pä­die)“ re­prä­sen­tie­ren das je­wei­li­ge Selbst­ver­ständ­nis bzw. die Ei­gen­sicht­wei­se. Bei­de En­zy­klo­pä­dien ha­ben ei­ne ganz ei­ge­ne Sicht­wei­se auf die je­weils an­de­re, se­hen die an­de­re in ei­nem ganz be­stimm­ten Licht, z.B.: MP-​Ar­ti­kel „Wikipedia“.

Eine Aus­wahl an Wi­ki­pedia-​Ar­ti­keln zum The­ma Spra­che: „Deut­sche Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:​Deut­sche Sprache“ • „Ka­te­go­rie:Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:​Ein­zel­spra­che“ • „Eng­li­sche Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:Eng­li­sche Spra­che“ • „Ame­ri­ka­ni­sches Eng­lisch“ • „American Eng­lish“ • „Cat­ego­ry:​Ameri­can Eng­lish“ • „Cat­ego­ry:​Eng­lish language“

Ein paar der zahl­rei­chen Metapedia-​Ar­ti­kel (de.​metapedia.​org) zum The­ma Spra­che: „Deut­sche Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:​Deut­sche Sprache“ • „Deut­sche Recht­schrei­bung“ • „Ka­te­go­rie:​Deut­sche Schrift“ • „Ka­te­go­rie:​Al­pha­bet“ • „Ka­te­go­rie:​Deut­sche Kul­tur“ • „Ka­te­go­rie:​Deutsch­land“ • „Ka­te­go­rie:​BRD“ • „Spra­che der BRD“ • „Ang­li­zis­mus“ • „Deng­lisch“ • „Po­li­ti­sche Kor­rekt­heit“ • „Ka­te­go­rie:Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:​Eng­li­sche Spra­che“ • „Ka­te­go­rie:​Ger­ma­ni­sche Spra­che“ • „Deut­sche Li­te­ra­tur“ • „Li­te­ra­tur nach Spra­che“ • „Sprach­for­schung“ • „Ka­te­go­rie:Sprach­wis­sen­schaft“ • „Ka­te­go­rie:​Wort“ • „Me­ta­pe­dia:​Schreib­re­geln“ • „Ka­te­go­rie:​Me­ta­pe­dia:“ • „Me­ta­pe­dia:​Ang­li­zis­men“ • „Ka­te­go­rien“ • „Ka­te­go­rie:​Li­ste“.

Bei­spiel: Ver­glei­chen Sie die ent­spre­chen­den deutsch- und eng­lisch­spra­chi­gen For­mu­lie­run­gen der mit­ei­nan­der ver­knüpf­ten WP-Ar­ti­kel „Qua­dra­ti­sche Glei­chung“ und „Quad­rat­ic equation“.

[1] Die al­li­ier­te Be­sat­zungs­macht­ver­wal­tung im be­setz­ten Rest­deutsch­land ba­siert bis heu­te un­ver­än­dert auf der SHAEF-​Ge­setz­ge­bung (Supreme Head­quarters Allied Ex­peditionary Force) [MP-​Ar­ti­kel „Rechts­la­ge der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land“ und „Be­sat­zungs­recht“].




3.4 Erlernen der Aussprache Ⅲ: Lieder und Texte hören und lesen

Ler­nen Sie Ih­re an­ge­streb­te Spra­che auch durch das Hö­ren und Le­sen von Lied­tex­ten. Im Welt­netz gibt es zu fast je­dem Lied den zu­ge­hö­ri­gen Text.

3.4.1 Identifizierungsmöglichkeiten von Liedern bzw. von Liedmelodien
3.4.1.1 Notieren von Text­bruchstücken bzw. -Sätzen

Wenn Sie im Ra­dio ein Lied hö­ren, so hal­ten Sie schrift­lich fest, was Sie ver­ste­hen; no­tie­ren Sie sich Wör­ter, Satz­tei­le, und even­tu­ell gan­ze Sät­ze. An­schlie­ßend ru­fen Sie ei­ne Such­ma­schi­ne auf und ge­ben bei­spiels­wei­se ein: song lyrics [„Textstück 1“] [„Textstück 2“] [„Wort 1“] [„Wort 2“] bzw. Lied Text [„Textstück 1“] [„Wort 1“]

Ein Bei­spiel: Sie hö­ren im Ra­dio ein Lied und ver­ste­hen un­ter an­de­rem die fol­gen­den Frag­men­te: „and so it is“, „most of the time“. Star­ten Sie ei­ne Such­an­fra­ge mit fol­gen­den Be­grif­fen (no­tier­te Text­frag­men­te in An­füh­rungs­zei­chen set­zen): song lyrics "and so it is" "most of the time" bzw. Lied Text "and so it is" "most of the time".

Es er­schei­nen der Lied­ti­tel, der In­ter­pret so­wie der Lied­text. Wech­seln Sie auf die Vi­deo-Ka­te­go­rie, um sich ver­schie­de­ne Vi­de­o­ver­si­o­nen an­zei­gen zu las­sen, da­run­ter die­se auf You­tube: „Damien Rice - The Blower's Daughter (Of­fi­cial Video Version 2 [Without Film Clips])“.

Man­che Lie­der wer­den von ver­schie­de­nen In­ter­pre­ten ge­sun­gen, so daß zur nä­he­ren Ein­krei­sung „ori­gi­nal“ oder zum Bei­spiel „man voice“ oder „woman voice“ hilf­reich sein kann. Text­frag­men­te-Su­chen und Lied­ver­wei­se: song lyrics original „don't go changing“ „I just want some­one“ → Billy Joel - Just the Way You Are (Official Audio)    song lyrics „I hear laughter in the rain“ → Neil Sedaka - Laughter in the Rain (1974)    song lyrics „into the night into the light“ → Joe Jackson - Steppin' Out (Of­fi­cial Video)    song lyrics „the system has broke down“ → Phil Lynott - Old Town [HQ Music Video].

3.7 Spielfilme, TV-Serien und Dokumentationsfilme in einer anderen Sprachversion hören, Hörverständnis

Vie­le al­te und neue Spiel­fil­me, TV-Se­ri­en und Do­ku­men­ta­ti­ons­fil­me sind aus­zugs­wei­se oder voll­stän­dig auf Vi­de­o­platt­for­men wie You­tube bzw. auf den Vi­de­o­sei­ten der Fern­seh­sen­der ab­ruf­bar.

Er­stel­len Sie ei­ne per­sön­li­che Li­ste von Fil­men und Se­ri­en, um sich die­se an­schlie­ßend in der von Ih­nen fa­vo­ri­sier­ten Ziel­spra­che an­zu­se­hen. Über­set­zun­gen sind zwar häu­fig recht frei bzw. zu frei und ver­ein­fa­chend ge­hal­ten. Die we­sent­li­chen Film­in­hal­te, Sze­nen und Di­a­lo­ge sind Ih­nen je­doch be­reits be­kannt, Sie wis­sen be­reits, wo­rum es geht, selbst dann, wenn Sie nur ei­nen Teil der ge­spro­che­nen Sze­nen ver­ste­hen.

3.7.2 Spielfilme

Bei­spiel: Sie möch­ten die eng­lisch­spra­chi­ge Ori­gi­nal­ver­si­on des Film­klas­si­kers „Ta­ran­tu­la“ se­hen.

1. Ge­hen Sie auf Wi­ki­pe­dia, um dort den deutsch­spra­chi­gen Film­ti­tel ein­zu­ge­ben. Le­sen Sie im zu­ge­hö­ri­gen Ar­ti­kel nach, wie der Ori­gi­nal-Film­ti­tel lau­tet, bzw. wech­seln Sie ein­fach auf die eng­lisch­spra­chi­ge Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel­ver­si­on (links auf „Eng­lish” klicken), um den Ti­tel nach­zu­schla­gen.


2. Ru­fen Sie die Sei­te google.com/ncr auf, um im über­ge­ord­ne­ten Haupt­in­dex von Google.com zu ver­blei­ben. „ncr” be­deu­tet „no country re­direct”, „keine Län­der­um­lei­tung”; die­ser ist we­ni­ger zen­siert und ent­hält als Ober­men­ge al­le an­de­ren Such­in­de­xe (google.de, google.fr usw.).

3. Ge­ben Sie den Film­ti­tel so­wie das Wort „movie“ als Such­be­griff ein (Ta­ran­tu­la movie) und wech­seln an­schlie­ßend in die „Video”-Such­ka­te­go­rie.

4. Sie kön­nen Such­pa­ra­me­ter fest­le­gen, z.B. die Län­ge der Fil­me bzw. Vi­de­os. Schau­en Sie nach ei­ner voll­stän­di­gen Film­ver­si­on (z.B. di­rekt an­schau­bar beim In­ter­net Ar­chive, „Ta­ran­tu­la (1955)“, 120 min.) oder nach Ein­zel­tei­len.


3.7.3 Lehrfilme und Gespräche

Bei­spiel: Funk­ti­ons­wei­se ei­nes Au­tos, „What's Under Your Hood? (1973)“, vom Ka­nal „US Auto Industry“




3.8 Kinder-, Jugend-, und Märchenbücher

Gu­te Kin­der- und Ju­gend­bü­cher, ent­spre­chen­de TV-Se­ri­en und Fil­me so­wie Mär­chen­bü­cher eig­nen sich her­vor­ra­gend für das Er­ler­nen ei­ner Spra­che:

Bei­spiel: „Peppa Pig“ (deut­sche Ver­si­on: „Pep­pa Wutz“), ist ei­ne welt­weit ver­brei­te­te Zei­chen­trick­se­rie, sie exi­stiert in fast drei Dut­zen­d Sprach­ver­si­o­nen (eng­li­scher WP-Ar­ti­kel).

Ru­fen Sie ei­ne der deutsch­spra­chi­gen Epi­so­den­li­sten auf (Such­be­griff­bei­spiel: Pep­pa Wutz Epi­so­den), z.B. Pep­pa Pig auf TV-Wunsch­li­ste.de, in der ne­ben den deut­schen auch die eng­lisch­spra­chi­gen Epi­so­den­ti­tel auf­ge­führt wer­den (engl. WP-Epi­so­den­li­ste). Der You­tube-Ka­nal „Peppa​Pig​Sub­ti­tled“ führt eng­lisch-un­ter­ti­tel­te Epi­so­den.

Fin­den Sie das in Ih­rer Ziel­spra­che ge­hal­te­ne Pendant, zum Bei­spiel in Eng­lisch ge­hal­te­ne Epi­so­den. Das eng­li­sche Ori­gi­nal der deut­schen Epi­so­de „Na­tur­pfad“ heißt „Na­ture Trail“ (Peppa Pig (Series 2) - Na­ture Trail (with sub­ti­tles)).

You­tube bie­tet ei­ne Vi­deo-Un­ter­ti­te­lungs­sy­stem-Funk­ti­on an, die je­doch nicht im­mer rich­tig funk­ti­o­niert.


3.9 Weitere Möglichkeiten
3.7.3 Gesprächsrunden an Sprachinstituten

asdf



















Stand: 17. Oktober 2022

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Al­le auf­ge­führ­ten Mar­ken­na­men, Han­dels­mar­ken und Werk­ti­tel sind das Ei­gen­tum ih­rer je­wei­li­gen Be­sit­zer.

Die Ver­wen­de­ten Gra­fi­ken stam­men teil­wei­se aus ex­ter­nen Quel­len. Ih­re Ur­he­ber sind na­ment­lich be­kannt und ha­ben ei­ner Ver­wen­dung aus­drück­lich zu­ge­stimmt, per ein­deu­ti­ger Li­zenz. Die be­tref­fen­den Bil­der ent­hal­ten im „Alt“- bzw. im „Ti­tle-“-Ele­ment ei­ne ent­spre­chen­de Bild­quel­len­an­ga­be die er­scheint, wenn man mit dem Maus­zei­ger drüberfährt.

Ein Groß­teil der Ikonen stammt aus dem „Oxy­gen“- und aus dem „Cry­stal Pro­ject“ und ist bei „Wi­ki­me­dia Com­mons“ er­hält­lich. Über­sich­ten: „Ca­te­go­ry:Cry­stal Pro­ject“ • „Ca­te­go­ry:KDE icons“ • „Tan­go icons“ • Category:GNOME Desktop icons“ • „Ca­te­go­ry:Icons“

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