Titellogo: PeterJockisch.com
Freie Programme für das Schreiben und Gestalten von
Büchern, Bildbänden und E-Büchern

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Freie Soft­ware stärkt die Un­ab­hän­gig­keit des In­di­vi­du­ums und der Na­tion. Ih­re dau­er­haft-ko­sten­freie Ver­füg­bar­keit und ih­re An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten för­dern die in­for­ma­tions­tech­ni­sche Brei­ten­bil­dung. Sämt­li­che hier auf­ge­führ­ten Pro­gram­me sind ko­sten­los er­hält­lich. Bei ei­ni­gen we­ni­gen Aus­nah­men han­delt es sich um Free­ware, wel­che eben­falls ko­sten­los er­hält­lich, je­doch nicht quell­text­mo­di­fi­zier­bar ist.

Buch­au­to­ren und Bild­schaf­fen­de wün­schen sich zu­ver­läs­sige und aus­ge­reif­te Schrift­satz­pro­gram­me für die Ge­stal­tung und Prä­sen­ta­tion ih­rer Wer­ke. Freie, lang­fri­stig be­stän­di­ge Pro­gram­me, die auf of­fe­nen Stan­dards ba­sie­ren, eig­nen sich her­vor­ra­gend für das Ver­fas­sen um­fang­rei­cher Do­ku­men­te: Für die Druck­vor­stu­fe, für den Ent­wurf von Bü­chern, Ma­ga­zi­nen und Pla­ka­ten, für das Pub­li­zie­ren von E-Do­ku­men­ten im In­ter­net, und für die Pro­duk­tion na­ti­ver E-Bü­cher im Epub-For­mat.

Auf PeterJockisch.de wer­den wei­te­re freie Pro­gram­me so­wie Welt­netz-Re­sour­cen vor­ge­stellt, An­wen­dun­gen für täg­li­che Rou­ti­ne­auf­ga­ben: Kom­mu­ni­ka­tions­pro­gram­me, On­line­wör­ter­bü­cher, so­wie ei­ne Ru­brik zur Er­stel­lung und Ver­wal­tung der ei­ge­nen Netz­prä­senz. Mit der Ein­füh­rung in freie Be­triebs­sy­stem­al­ter­na­ti­ven wer­den grund­le­gen­de Aspek­te der Com­pu­ter­si­cher­heit er­läu­tert.

Al­le Pro­gram­me sind über die je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder über re­nom­mier­te Soft­ware­ver­zei­chnis­se, z. B. heise Soft­ware­ver­zei­chnis und Chip On­line, kosten­los er­hält­lich, her­un­ter­lad­bar. Die Druck­ver­sion der Emp­feh­lun­gen ist frei von Wer­be­an­zei­gen







Schriftsatzprogramme für Druckvorstufe und Internet, Präsentation

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Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung lei­stungs­fä­hi­ger Pro­gram­me für Druck­vor­stu­fe, E-Buch­er­stel­lung und In­ter­net, durch­gäng­ig freie Soft­ware. De­taillier­te Be­schrei­bung­en, An­lei­tun­gen so­wie he­run­ter­lad­ba­re Bei­spiel­da­tei­en wer­den nach und nach fol­gen.

Al­le auf­ge­führ­ten Pro­gram­me sind zu 100 % kost­en­los er­hält­lich, zu fin­den auf den je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder bei re­nom­mier­ten Soft­ware­por­ta­len, bei­spiels­wei­se auf www.chip.de oder beim Heise-Software-Verzeichnis.

Sämt­li­che Pro­gram­me ver­fü­gen über eine gra­fi­sche Schnitt­stel­le, ihre Funk­tio­na­li­tät wur­de aus­gie­big un­ter MS-Win­dows ge­tes­tet.

Text­ver­ar­bei­tung, Schrift­satz und gra­fi­sches Desk­top Publishing für die
pro­fes­sio­nel­le Do­ku­men­te­er­stel­lung


Libre­Of­fice Wri­ter: Uni­ver­sel­le Text­ver­ar­bei­tung
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxygen480-categories-applications-office.svg
     Originalbildquelle: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/scalable/categories/applications-office.svgz?view=log,
     Lizenz: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/COPYING?view=markup

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem-)Platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.

Mit ei­nem mäch­ti­gen Funk­tions­um­fang und ei­ner welt­wei­ten Nut­zer- bzw. För­der­ge­mein­schaft, or­ga­ni­siert in der Do­cu­ment Foun­dation (WP-Ar­ti­kel), da­run­ter auch Staa­ten und laut ei­ner Hei­se-Mel­dung auch die Fir­ma In­tel, bie­tet Libre­Office al­le Vo­raus­set­zun­gen, um die­sen An­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den. So­gar DTP-Funk­tio­nen sind mög­lich. Für De­tails sie­he die „Lei­stungs­merk­ma­le von Libre­Office Writer

Golem.de-Artikel „[...] Do­cu­ment Foun­da­tion als deut­sche Stif­tung ge­grün­det“. Sat­zung der Stif­tung „Frei­es Of­fice Deutsch­land e.v“. Aus­zug aus dem iX-Ar­ti­kel „Nach ei­nem Jahr in Amt und Wür­den“ (iX 03/2012, Sei­te 29): „[...] Da­rü­ber hi­naus ist es den Stif­tungs­grün­dern ge­lun­gen, die bis­he­ri­gen Com­mu­ni­ty-Re­geln fest­zu­schrei­ben und in ei­ne rechts­ver­bind­li­che Sat­zung zu gie­ßen. 'Es gibt, wenn über­haupt, nicht vie­le Or­ga­ni­sa­tio­nen, die ih­ren ak­tiv Bei­tra­gen­den so star­ke und um­fas­sen­de Rech­te ein­räu­men', sag­te der Ber­li­ner Rechts­an­walt Mi­chael Schna­gl da­zu. [...]"

LibreOffice's Be­nut­zer­schnitt­stel­le ist in dut­zen­den von Spra­chen er­hält­lich. Le­dig­lich die eben­falls freie Soft­ware Abi­word (WP-Ar­ti­kel) un­ter­stützt noch mehr Spra­chen, so­vie­le Spra­chen wie ver­mut­lich kei­ne an­dere Text­ver­ar­bei­tung.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Open Do­cument For­mat und zu frei­en Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men: „ODF Alliance“, „What is Open­Do­cu­ment?“, „Open­Do­cu­ment facts“, „Wir kön­nen [...]-An­hän­gen ein En­de setzen“, „Catego­ry:Free word pro­ces­sors“.

Libre­Office un­ter­liegt ei­ner lau­fen­den Pfle­ge, Wei­ter­ent­wick­lung und Funk­tions­er­wei­te­rung, Be­dien­kon­zep­te ein­ge­schlos­sen. Soft­ware- und Be­dien­kon­zept­ver­än­de­run­gen fin­den je­doch auf na­tür­li­cher Ent­wick­lungs­ba­sis statt. Im Ge­gen­satz zu künst­li­chen, for­cier­ten Ver­än­de­run­gen an Pro­gram­men und For­maten ei­ni­ger an­de­rer Her­stel­ler, zum Zwecke des er­zwun­ge­nen kon­ti­nuier­li­chen Neu­kaufs von Pro­gram­men und Be­die­nungs­ma­nualen, wo­durch ein Teil des an­ge­eig­ne­ten Wis­sens un­nö­tig vor­zei­tig tech­nisch ver­al­tet.

Un­zäh­li­ge le­se­freund­lich und an­spre­chend ge­stal­te­te Bü­cher be­le­gen, daß man heut­zu­ta­ge auch mit Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men hoch­wer­ti­ge, pro­fes­sio­nel­le Bü­cher er­stel­len kann. Die Nut­zung man­cher satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten bleibt je­doch spe­zia­li­sier­ten Schrift­satz- bzw. DTP-Pro­gram­men, wie bei­spiels­wei­se LyX und Scri­bus, vorbehalten.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_kview.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Die Ein­ar­bei­tung in Libre­Office ist ei­ne wert­vol­le, sich lang­fri­stig aus­zah­len­de In­ve­sti­tion, die Schü­lern, Aus­zu­bil­den­den, Stu­den­ten, Kauf­leu­ten, Wis­sen­schaft­lern, Be­am­ten und Men­schen al­ler Be­rufs- und In­te­res­sens­grup­pen na­he­ge­legt sei. Auch für Buch­au­to­ren ist Lib­re­Of­fice, mit sei­nen vie­len DTP-​Funk­tio­nen, ein her­vor­ra­gen­des, mäch­ti­ges In­stru­men­ta­ri­um zur Um­set­zung ih­rer Wer­ke.

Libre­Office Writer Do­ku­men­ta­tion und Hil­fe­sei­ten
Verweis auf: http://de.libreoffice.org. Grafikquelle und Lizenz: http://wiki.documentfoundation.org/Marketing/Branding#Logos und http://wiki.documentfoundation.org/File:LibreOffice_external_logo.svg

Hin­ter­grün­de zur En­tste­hungs­ge­schich­te und den Un­ter­schie­den zu Open­Office.org er­fah­ren Sie im of­fi­ziel­len Fra­ge- und Ant­wor­ten-Be­reich. Die Hil­fe-Sei­ten zu Libre­Office Writer ent­hal­ten um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen; ma­chen Sie Ge­brauch von der Such­funk­tion in der obe­ren Lei­ste. „Ün­ter­stüt­zung fin­den“ be­schreibt Mög­lich­kei­ten der Di­rekt­hil­fe durch An­sprech­part­ner (Mailing­li­sten, Fo­rum). Die Ru­brik „An­wen­der“ bie­tet

In­for­ma­tio­nen zum Ein­satz von Libre­Office in ver­schie­de­nen An­wen­dungs­be­rei­chen“. Die of­fi­ziel­le Do­ku­men­ta­tion führt den „Libre Office Writer Guide“.

Ei­ne Li­ste von frei­en Er­wei­te­run­gen für Libre­Office und Open­Office in­for­miert über Funk­tions­er­wei­te­run­gen.


Hoch­wer­ti­ge Freie Schrif­ten und ei­ne Ein­füh­rung in Ty­po­gra­phie-Grund­be­grif­fe:
„Libertine Open Font Project“

Das „Libertine Open Font Project“ bie­tet hoch­wer­ti­ge Font-Da­teien (Zei­chen­sät­ze) für MS-Win­dows und GNU/Li­nux, da­run­ter die Li­nux Libertine, die auch das gro­ße Es­zett (WP-Ar­ti­kel) ent­hält, und die Li­nux Biolinum, mit der so­gar Ta­sten für Tasta­tur­kür­zel­be­schrei­bun­gen (Short Cuts) dar­ge­stellt wer­den kön­nen (WP-Ar­ti­kel zur Li­nux Libertine).

Ein Aus­zug aus ei­nem Ab­schnitt der Start­sei­te des Open Font Projects, Stand: 24. Ju­li 2011: „[...] Des­wei­te­ren be­steht un­ser Ziel da­rin, mög­lichst vie­le Spra­chen und Son­der­zei­chen der west­li­chen Spra­chen zu un­ter­stüt­zen. Un­se­re Schrift­ar­ten ent­hal­ten die Zei­chen­sät­ze La­tein, Grie­chisch, Ky­ril­lisch (je­weils mit di­ver­sen Er­wei­te­run­gen), He­brä­isch, die In­ter­na­tio­na­le Laut­schrift und ih­re Son­der­zei­chen. Des­wei­te­ren sind Li­ga­tu­ren wie fi, ff, fl ent­hal­ten. Ver­schie­de­ne Zif­fern­sät­ze wie Me­diä­val­zah­len, pro­por­tio­na­le und rö­mi­sche so­wie hoch- und tief­ge­stellte Zah­len sind für den an­spruchs­vol­len, pro­fes­sio­nel­len Set­zer ent­hal­ten. Da­ne­ben gibt es noch vie­le wis­sen­schaft­li­che Son­der­zei­chen, fleu­ra­le Sym­bo­le, Pfei­le, Klötz­chen und Ka­pi­täl­chen. Die Li­nux­Li­bertine ent­hält ins­ge­samt weit über 2000 Zei­chen! [...]“

Stu­die­ren Sie die leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen des Li­ber­tine Open Font Pro­jects, um sich ele­men­tar­ste Grund­kennt­nis­se der Ty­po­gra­phie an­zu­eig­nen: „Open Type“, „Besonderheiten“, „Schriftschnitte/Stile“.

Kategorie:Freie Schriftart“, „Category: Open source Typefaces

Por­tal:Schrift“, „Ka­te­go­rie:Schrift“, „ka­te­go­rie:Schrif­tart“.

Na­tio­nen/Län­der/Re­gio­nen und ihr vor­herr­schen­des Pa­pier­for­mat: „Paper Types“. WP-Ar­ti­kel „Pa­pier­for­mat“, „Paper Size“.



LyX: Klas­si­scher Schrift­satz in höchster Qua­li­tät

TeX [tεχ] und das Mak­ro­sys­tem LaTeX bil­den das weit­ver­brei­tetste Schrift­satz­sys­tem in der Ma­the­ma­tik, Phy­sik und In­for­ma­tik. „The Beauty of LATEX“ in­for­miert über die Vor­zü­ge. PDF-Bei­spiel­do­ku­men­te fin­den sich u.a. bei der TeX User Group und in einer Zu­sam­men­stel­lung der Asso­ciation of Ameri­can Uni­ver­si­ty Pres­ses, prä­sen­tiert auf tsengbooks.com.

Für die Mehr­heit der Com­puter­be­nut­zer kön­nte es un­ge­wohnt sein, Do­ku­men­te mit ei­nem Text­edi­tor und Ma­kro­be­feh­len zu er­stel­len. Mit der platt­form­über­grei­fend er­hält­lichen gra­fi­schen Schnitt­stel­le LyX läßt sich LaTeX ähn­lich ein­fach wie ei­ne Text­ver­ar­bei­tung be­die­nen. Der an­fäng­li­che Ge­samt­ein­ar­bei­tungs­auf­wand bleibt den­noch grö­ßer, so daß es ab­zu­wä­gen gilt, ob Sie um­fang­rei­che Do­ku­men­te wie bei­spiels­wei­se Bü­cher mit LibreOffice oder LyX er­stel­len.

Text­ver­ar­bei­tun­gen und gra­fi­sche DTP-Pro­gram­me ar­bei­ten über­wie­gend nach dem WYSIWYG-Prin­zip, LaTeX und LyX hin­ge­gen ba­sie­ren auf dem Prin­zip der Aus­zeich­nungs­spra­che, Die For­ma­tie­rung von Text­be­rei­chen, Über­schrif­ten und an­de­ren Glie­de­rungs­ele­men­ten er­folgt hier­bei in­di­rekt (WYSIWYM). Mitt­ler­wei­le er­mög­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me ei­ne ver­gleich­ba­re Funk­tio­na­li­tät, über so­ge­nann­te Stil­vor­la­gen.

Der LyX-Instal­la­tion soll­te das Ein­rich­ten ei­ner voll­stän­di­gen TeX-Dist­ri­bu­tion vor­aus­geh­en, da­durch er­üb­rigt sich das Nach­la­den von Pa­ke­ten.


An­lei­tung für MS-Win­dows-Be­nut­zer:


  1. Be­sor­gen Sie sich zu­erst die MikTeX-Di­stri­bu­tion. Ich emp­feh­le ProTeXt. La­den Sie das ISO-Ab­bild der Fern­uni Ha­gen he­run­ter und bren­nen es für Ihr Ar­chiv: www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software.
  2. Instal­lie­ren Sie nun MikTeX. Fol­gen Sie der in­ter­akti­ven PDF-An­lei­tung, um die MikTeX-Instal­la­tion zu star­ten. Ent­schei­den Sie sich für die voll­stän­di­ge Va­rian­te, für die Inst­al­la­tion al­ler Pa­ke­te.
  3. Ge­hen Sie an­schlie­ßend auf www.lyx.org, la­den Sie den LyX-Instal­ler he­runter und star­ten die Instal­la­tion. LyX wird ent­we­der au­to­ma­tisch den Pfad der be­reits auf­ge­spiel­ten MikTeX-Di­stri­bu­tion er­ken­nen, oder nach ihm fra­gen. Mei­stens lau­tet er „C:\Programme\ MiKTeX 2.8\miktex\bin“.
  4. Ar­bei­ten Sie sich in LyX ein. Als Do­ku­ment­klas­se emp­fiehlt sich bei­spiels­wei­se KOMA­Script, „article (KOMA-Script)“ und „book (KOMA-Script)“, zusammen mit „Latin Modern fonts“ als Stan­dard­zei­chen­satz. Fin­den Sie im LaTeX Font Catalogue Ih­re be­vor­zug­ten Schrif­ten. Tau­sen­de von Pa­ke­ten bie­ten um­fas­sende Mög­lich­kei­ten für zahl­rei­che Be­ru­fe und Ein­satz­be­rei­che; auch ei­ge­ne Vor­la­gen las­sen sich ent­wi­ckeln, al­le schrift­satz­tech­ni­schen Fein­hei­ten sind mög­lich.


Text geschrieben in Calligra Kalligraphie für LaTeX: Calligra Kalligraphie.

Kal­li­gra­phie­schrif­ten, Frak­tur­schrif­ten, Sütterlin und zahlreiche weitere Fonts und Stilarten las­sen sich uni­ver­sell ein­set­zen, z.B. als kunst­voll ge­stal­te­te Ti­tel für In­ter­net­sei­ten, Buch­um­schlä­ge, Film- und Musik­al­ben, Pla­ka­te, Gruß- und Ge­schenk­kar­ten. Die Of­fen­heit der TeX- und LaTeX-Ba­sis er­mög­lich­te ei­ne Ei­gen­dy­na­mik, Schön­heit, Funk­tio­nali­tät und Aus­drucks­stär­ke, zu der welt­weit un­zäh­li­ge Na­tio­nen, Be­rufs­grup­pen und Pri­vat­per­so­nen lau­fend bei­tra­gen. Donald Knuth's TeX-In­ter­pre­ter ge­hört zu den mäch­tigsten EDV-Schrift­satz­sys­tem­en und ist zu­dem das ar­chi­vie­rungs­si­cher­ste und be­stän­digste, das je­mals ge­schaf­fen wurde. Zu Recht wird sei­ne kul­tu­rel­le Be­deu­tung mit der Er­fin­dung des Buch­drucks durch Gu­ten­berg gleich­ge­setzt – freie ko­sten­lo­se Soft­ware, die Schön­heit und Frei­heit von In­di­vi­duen und Na­tion­en be­to­nend, des­krip­ti­ve Sprach­wis­sen­schaft und Bil­dungs­chancen­gleich­heit för­dernd.



Scribus: Gra­fisch be­ton­tes Desk­top Pub­li­shing

Scri­bus eig­net sich be­son­ders für die Er­stel­lung vor­wie­gend gra­fi­scher DTP-Pro­duk­te, wie bei­spiels­wei­se Ma­ga­zi­ne, Bild- und Fo­to­bän­de, Buch­um­schlä­ge, Ka­len­der, Ka­ta­lo­ge, Wer­be­pro­spek­te und -Bro­schü­ren, Pla­ka­te. Um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen sind auf der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, www.scribus.net, und im Scri­bus-Wi­ki, http://wiki.scribus.net, er­hält­lich. Il­lustrie­ren­de Bei­spiel­pro­jek­te fin­det man un­ter „Made with Scri­bus“ und „Success Stories“.

Um­fang­rei­che Schritt-für-Schritt-Ein­füh­rung mit Pra­xis­bei­spie­len: „Desk­top Pu­bli­shing mit Scri­bus“. Be­zug von ECI-Farb­pro­fi­len über http://www.eci.org.

Es emp­fiehlt sich, vor Scri­bus das Pro­gramm GSview zu instal­lie­ren, ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le zu Ghost­script. MS-Win­dows-Ver­sion im Hei­se-Soft­ware-Ver­zei­chnis, bei Chip.de.



Schrif­tsatz- und Typo­gra­phie­wis­sen
Auf Typografie.info

Typographie.info führt her­vor­ra­gend auf­be­rei­te­te In­for­ma­tio­nen zum The­ma Schrift­satz und be­leuch­tet zahl­rei­che Aspek­te der Typo­gra­phie. Über das „Typografie.info Wi­ki“ gelangt man zum „Ty­po­gra­fie-Wör­ter­buch“, das Fach­be­grif­fe in Deutsch und in Eng­lisch ent­hält.


Bei Wi­ki­pe­dia

Ka­te­go­rie:Ty­po­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Freie Typo­gra­fie-Soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Satz (Druck)“, „Ka­te­go­rie:Hoch­druck“, „Ka­te­go­rie:Buch“, „Ka­te­go­rie:Buch­ge­stal­tung“, „Ka­te­go­rie:Buch nach In­halt“, „Ka­te­go­rie:Buch­her­stel­lung“.

Wei­te­re In­for­ma­tions­sei­ten

„[...] DTP-Le­xi­kon“, „[...] Fach­be­grif­fe aus der Wer­be- und Druck­in­du­strie [...]“.

Tips zum Text­satz - Tex­te selbst for­ma­tie­ren



Freie Soft­ware für die Er­stel­lung pro­fes­sio­nel­ler PDF-Do­ku­men­te
Freie PDF-Be­trach­ter
PDF-Symbol von pdfreaders.org.
      Bildquelle und Lizenz für dieses PDF-Symbol: http://pdfreaders.org/graphics.de.html

PDF (Por­table Do­cu­ment For­mat) und Post­script (GS-View-Be­trach­ter) bil­den den Do­ku­men­te­stan­dard in der Druck­vor­stu­fe. Bü­cher und Ma­ga­zi­ne wer­den Drucke­reien über­wie­gend als PDF-Da­tei über­ge­ben.

PDF dient da­rü­ber hi­naus als Stan­dard­for­mat für per E-Mail ver­sand­te Brie­fe, For­mu­la­re, Rech­nun­gen und wei­te­re Do­ku­men­te; im Geschäfts­le­ben, in der Ver­wal­tungs­branche, und in der Wis­sen­schaft.

Sei­ne Vor­zü­ge lie­gen in der Platt­form­un­ab­hän­gig­keit be­grün­det. Setz­te in der Ver­gan­gen­heit das Be­trach­ten ei­nes Do­ku­men­tes beim Emp­fän­ger im­mer auch die Soft­ware vo­raus, mit der es er­stellt wur­de (z.B. ein be­stim­mtes Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm), be­nö­tigt man heute nur noch ei­nen PDF-Be­trach­ter.

Ne­ben der pro­prietä­ren Free­ware Ado­be Rea­der exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send frei­er PDF-Be­trach­ter, auf­ge­führt bei pdfreaders.org, da­run­ter fol­gen­de für MS-Win­dows ge­eig­ne­te Pro­gram­me:


Okular

Oku­lar (WP-Ar­ti­kel) ge­hört zu den lei­stungs­fä­hig­sten frei­en PDF-Be­trach­tern. Mit ihm las­sen sich PDF-Do­ku­men­te auch mit An­mer­kun­gen ver­se­hen. Beherrscht zahl­rei­che wei­te­re For­ma­te, da­run­ter Post­script, Epub und Open­Do­cu­ment. Win­dows-Nut­zer er­hal­ten das Programm über KDE für Win­dows. Ein Chip.de-Ar­ti­kel in­for­miert über die In­stal­la­tion.


Sumatra PDF

Sumatra PDF (WP-Artikel): Her­vor­ra­gen­der leicht­ge­wich­tiger PDF-Be­trach­ter, auch ide­al ge­eig­net für äl­te­re Har­dware. Of­fi­ziel­les Hand­buch (deutsch).


Evince

Evince (WP-Ar­ti­kel). Ein wei­te­rer frei­er PDF-Be­trach­ter für die MS-Win­dows-Welt, her­vor­ge­gan­gen aus dem GNOME-Desk­top.




PDF-Da­teien er­stel­len

Zahl­rei­che freie Pro­gram­me ver­fü­gen stan­dard­mä­ßig über PDF-Ex­port-Funk­tio­nen. Da­rü­ber­hi­naus bie­ten vie­le die Op­tion des ISO-nor­mier­ten PDF/A-Ex­ports, um lang­zeit­ar­chi­vie­rungs­taug­li­che PDF-Do­ku­men­te zu er­stel­len.

PDF-Ex­port un­ter Libre­Office (Text­ver­ar­bei­tung): „Da­tei“ → „Ex­por­tie­ren als PDF...“. Aus­führ­li­che of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen: „Ex­por­tie­ren als PDF“.

Un­ter LyX (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „PDF (pdflatex)“. Wei­te­re PDF-Ex­port­va­rian­ten sind mög­lich. Of­fi­ziel­le LyX-FAQ zu PDF.

Un­ter Scri­bus (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „Als PDF spei­chern...“.
Scri­bus- und Scri­bus-Wiki-In­for­ma­tio­nen: „PDF Ex­port“ „Help:Ma­nu­al PDFx3“ „Ca­te­go­ry:PDF“ „Ei­nen PDF-Fra­ge­bo­gen er­stel­len“ „Dein er­stes PDF-For­mu­lar mit Scri­bus

Die PDF-Er­stel­lung mit Abi­Word (Text­ver­ar­bei­tung) un­ter MS-Win­dows er­for­dert ei­nen PDF-Dru­cker­trei­ber („Faq­Creating­PDFs“):

PDF-Creator

Der uni­ver­sel­le, mäch­ti­ge und freie PDF-Creator (WP-Ar­ti­kel) eig­net sich vor­züg­lich als PDF-Kon­ver­ter. Auch lang­zeit­ar­chi­vier­ba­re PDF/A-Da­teien las­sen sich mit ihm er­stel­len (Merk­mal­li­ste). Pro­gramm­be­schrei­bung bei Chip.de, Vi­deo­fil­me zum PDF-Creator.

De­ak­ti­vie­ren Sie wäh­rend der In­stal­la­tion die Aus­wahl der „pdf­forge Tool­bar“, ent­fer­nen Sie die Häk­chen aus bei­den Käst­chen, aus „Ver­wen­de Ya­hoo! als [...]“; so­wie aus „Ich stim­me […] zu und möch­te die Ya­hoo-Tool­bar in­stal­lie­ren.“ Bei­de Käst­chen müs­sen leer sein, da­mit die Tool­bar nicht in­stal­liert wird.

So­fern die In­stal­la­tion be­reits er­folg­te, kann sie je­der­zeit rück­gän­gig ge­macht wer­den: Un­ter MS-Win­dows ge­lan­gen Sie über den Pfad „Start“ → „Sy­stem­steu­erung“ → „Pro­gram­me“ in die Li­ste al­ler in­stal­lier­ten Pro­gram­me und kön­nen dort die De­in­stal­la­tion vor­neh­men.

Ei­ne im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ein­ge­bun­de­ne Tool­bar ent­decken Sie in Fire­fox über den Me­nü­pfad „Ex­tras“ → „Add-ons“, dort un­ter „Er­wei­te­run­gen“ bzw. un­ter „Plugins“; im In­ter­net Ex­plo­rer ge­hen Sie auf „Ex­tras“ → „Add-ons ver­wal­ten“.




PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten

The PDF Tool­kit, pdftk, er­mög­licht ei­n um­fas­sen­des Edi­tie­ren von PDF-Da­teien und PDF-Me­ta­da­ten. Aus­führ­li­che An­lei­tun­gen und Bei­spie­le in Deut­sch sind er­hält­lich un­ter www.lagotzki.de/pdftk/index.html. Gra­fi­sche Schnitt­stel­le: PDFTK Builder.

Category:Free PDF software“, „Li­ste von PDF-Soft­ware“, „List of PDF soft­ware“, „Ka­te­go­rie:PDF




Bi­blio­theks- und Buch­grund­la­genwis­sen

Cor­nell-Uni­ver­si­tät: „Library Pre­ser­vation and Con­ser­vation Tu­to­rial [...]

WP-Ar­ti­kel: „Por­tal:Bi­blio­thek, In­for­ma­tion, Do­ku­men­ta­tion“, „Por­tal:Library and in­for­mation science“, „Ka­te­go­rie:Buch“, „Ca­te­go­ry:Books“, „Ka­te­go­rie:Pub­li­ka­tion“, „Ca­te­go­ry:Publi­cations“, „Ka­te­go­rie:Do­ku­ment“, „Ca­te­go­ry:Do­cu­ments“, „Ka­te­go­rie:An­ti­qua­riat“, „Ca­te­go­ry:An­ti­qua­rian book­sel­lers“.
















Unabhängiges Publizieren
Amazon's Buchdruckdienst Create Space

Seit Amazon.com's Au­to­ren­dienst Create Space kön­nen un­ab­hän­gi­ge Au­to­ren Ih­re Bü­cher über ech­ten Buch­druck-auf-Ab­ruf (Book on Demand) ver­kau­fen las­sen:

  • Kei­ner­lei Vor­kosten und kei­ne lau­fen­den Ge­büh­ren, kei­ne Kosten für die Be­reit­hal­tung der Buch­da­tei­en
  • Hun­dert­pro­zen­ti­ge Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rechts des Au­tors
  • Kei­ne Ex­klu­siv­bin­dung, kei­ne zeit­li­che Bin­dung, je­der­zei­ti­ge Kün­di­gung mög­lich
  • In­ter­na­tio­na­le Ver­kaufs­platt­form: Ver­kauf über ei­ne re­nom­mier­te, in­ter­na­tio­nal re­si­die­ren­de Buch­han­dels­fir­ma, er­wei­ter­te Ver­triebs­mög­lich­kei­ten
  • Sehr gu­te Tan­tiemen (Such­be­griff­skom­bi­na­tion: Create Space royalty cal­cu­la­tor)

Create Space, ei­ne seit 2007 eta­blier­te Toch­ter­fir­ma von Amazon.com, bie­tet un­ab­hän­gi­gen Au­to­ren ei­nen her­vor­ra­gen­den Ver­triebs­ka­nal für ih­re Wer­ke (Bücher, E-Books, Mu­sik, Vi­de­os, u.a.), mitt­ler­wei­le auch in Deutsch­land und in Eu­ro­pa (Of­fi­ziel­le Pres­se­mit­tei­lung). Die Lo­ka­li­sie­rung in Deut­scher Spra­che er­folgt noch. Buch­au­to­ren kön­nen mit ei­nem ge­wöhn­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm ih­re Bü­cher schrei­ben, in ei­ne PDF-Da­tei kon­ver­tie­ren, und an­schlie­ßend Fein­ju­stie­run­gen für den Druck vor­neh­men, über ei­ne au­ßer­ge­wöhn­lich kom­for­tab­le gra­fi­sche Schnitt­stel­le mit Vor­schau­funk­tion: („Pub­li­zi­eren mit CreateSpace – ein Er­fah­rungs­be­richt“),

Bü­cher kön­nen so ma­xi­mal ver­füg­bar ge­macht wer­den, so­wohl auf dem klas­si­schen Buch­markt, als auch auf E-​Book-​Ver­kaufs­märk­ten, na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal. Bei vol­ler Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rech­tes.

Ne­ben den of­fi­ziel­len In­for­ma­tions­quel­len er­hal­ten Sie über pas­sen­de Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se Create Space Er­fah­rungs­be­richt, Zu­griff auf vie­le Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen, u.a.: „Amazon Create Space: Der Durch­bruch für Selbst­ver­le­ger? •Neue Chancen für Self-Publi­sher: Amazon star­tet Print-On-Demand in Eu­ro­pa (“Create Space”) •Ver­öf­fent­li­chung über Create­space •Create Space – ein Quick-Guide •Self-Publi­shing mit Create­Space – ein Er­fah­rungs­be­richt! •Er­fah­rungs­be­richt: Mein er­stes Print-Buch mit Amazons Create­Space (Update) •Pub­li­zie­ren mit Create­Space – ein Er­fah­rungs­be­richt“.

In­for­mie­ren Sie sich auch da­rü­ber, ob die Na­tio­nal­bib­lio­thek Ih­res Lan­des auf die Ein­sen­dung von Pflicht­exem­pla­ren für ihr Ar­chiv be­steht.

Wenn Sie Ih­re Bü­cher nicht selbst ver­kau­fen, son­dern über ei­nen Dienst­lei­ster wie Create Space ver­kau­fen las­sen, wer­den die­se Ver­käu­fe steu­er­recht­lich höchst­wahr­schein­lich un­ter ei­ne frei­be­ruf­li­che Tä­tig­keit als Au­tor ein­ge­stuft.



Die Vorzüge klassischer gedruckter Bücher

Klas­si­sche ge­druck­te Bü­cher wei­sen un­ver­gleich­li­che Vor­zü­ge auf:

  • Die In­hal­te sind über­all les­bar und wer­den in ei­ner her­vor­ra­gen­den Auf­lö­sung dar­ge­stellt
  • Sie in­ve­stie­ren in ei­nen re­a­len, ar­chi­vier­ba­ren und lang­fri­stig halt­ba­ren Ge­gen­wert für Ihr Geld
  • Das ge­druck­te Buch ist ro­bust, we­der Schad­code (Com­pu­ter­vi­ren etc.) noch elek­tri­sche Kurz­schlüs­se oder an­de­re Stö­rungs­quel­len kön­nen ihm et­was an­ha­ben
  • Das Buch ge­hört Ih­nen, nie­mand kann Sie ent­eig­nen und Ih­nen das Buch fern­ge­steu­ert sper­ren oder lö­schen („[...] löscht ge­kauf­te [...]-eBooks“, „[...]: [...]-Blocka­de ei­ner Nut­ze­rin be­en­det“).
  • Per­ma­nen­te Ver­füg­bar­keit, Un­ab­hän­gig­keit von Le­se­ge­rä­ten oder Com­pu­tern
  • Nie­mand kann fern­ge­steu­ert aus­wer­ten, wie lan­ge und wie häu­fig Sie wel­che Text­pas­sa­gen in Ih­rem Buch le­sen, und wel­che No­ti­zen Sie sich dazu an­fer­ti­gen („eBook: le­sen oder ge­le­sen wer­den?“)
  • Nur klas­si­sche ge­druck­te Bü­cher (so­wie PDF-E-Books) kön­nen vol­len Ge­brauch ma­chen von der Band­brei­te satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten, das gilt ins­be­son­de­re auch für wis­sen­schaft­li­che Li­te­ra­tur, z.B. für Bü­cher mit ma­the­ma­ti­schem Schrift­satz, für die MathML kei­ne wirk­li­che Al­ter­na­ti­ve zu TeX/LaTeX dar­stellt
  • Aus­schließ­lich ge­druck­te Bü­cher las­sen sich auf­rich­tig und ehr­lich aus­lei­hen und wei­ter­ver­kau­fen



Die oft hervorgehobene Qualitätskontrolle durch Verlage: Ist sie wirklich ein allgemeingültiger Standard?

Das Ein­sen­den von Buch­ma­nu­skrip­ten/Le­se­pro­ben birgt vie­le Ri­si­ken. Ideen und Kon­zep­te könn­ten the­o­re­tisch, trotz Ab­sa­ge, im Hin­ter­grund über­nom­men und wei­ter­ver­wer­tet wer­den.

Au­to­ren ver­lie­ren bei ei­ner Ver­lags­bin­dung nicht sel­ten dau­er­haft-lang­fri­stig sämt­li­che Ur­he­ber­rech­te an ih­ren Wer­ken, auch dann, wenn der Ver­lag über­haupt nicht mehr ge­denkt, das Buch zu­künf­tig neu­auf­zu­le­gen. Zer­würf­nis­se mit ei­nem Ver­lag hat­ten in der Ver­gan­gen­heit be­reits zur Fol­ge, daß man­chen Au­to­ren für im­mer ihr Ba­sis­werk ver­lo­ren­ging, auf dem an­de­re ih­rer Bü­cher auf­bau­ten.

Das Prin­zip der ex­ter­nen Sich­tung und des Kor­rek­tur­le­sens kann sinn­voll sein. Manch­mal wer­den in­halt­li­che Feh­ler oder Un­stim­mig­kei­ten ent­deckt, oder Schwä­chen in der sprach­li­chen Aus­drucks­wei­se fest­ge­stellt. Tex­te und Text­frag­men­te, die vom Ver­fas­ser im­mer und im­mer wie­der von neu­em ge­le­sen wer­den, könn­ten mög­li­cher­wei­se beim Le­sen tem­po­rär durch das Ge­hirn „au­to­ver­voll­stän­digt“ wer­den, so daß man­che Tipp­feh­ler vo­rü­ber­ge­hend über­se­hen wer­den.

Ob die so oft be­ton­te Qua­li­täts­kon­trol­le durch Ver­la­ge wirk­lich all­ge­mein ge­ge­ben ist, stellt ei­ne an­de­re Fra­ge dar. Zur Be­ur­tei­lung be­darf es noch nicht ein­mal der Be­trach­tung in­halt­li­cher Ge­stal­tungs­a­spek­te. Nicht sel­ten pas­sie­ren Schrift­satz­feh­ler sämt­li­che Stu­fen der Qua­li­täts­kon­trol­le, Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat ein­ge­schlos­sen: Falsch be­schrif­te­te Ta­bel­len und Ab­bil­dun­gen, Ta­bel­len mit fal­schem In­halt, fal­sche Sei­ten­zahl­ver­wei­se und Be­zug­nah­me auf feh­ler­haft nu­me­rier­te Ab­bil­dun­gen, ver­rutsch­te Code-Blöcke, den In­halt ent­stel­len­de Tipp­feh­ler und wei­te­re Feh­ler die den Le­se­fluß er­schwe­ren, sind kei­ne Sel­ten­heit.

Ins­be­son­de­re auch bei wis­sen­schaft­li­cher Li­te­ratur, de­ren ho­her Preis ja oft da­mit ge­recht­fer­tigt wird, daß Aka­de­mi­ker lek­to­rie­ren und Kor­rek­tur le­sen. Au­to­ren be­rich­te­ten be­reits, daß so­gar in­halt­lich kor­rek­te Sach­ver­hal­te für feh­ler­haft be­fun­den wur­den, und nach Sich­tun­gen ih­res Do­ku­men­tes mehr­fach Feh­ler „ein­ge­fügt“ wur­den.

Der klas­si­sche Ver­le­ger trug und trägt stets ein gro­ßes fi­nan­ziel­les Ri­si­ko. Oft­mals si­chern we­ni­ge zug­star­ke Buch­ti­tel die fi­nan­ziel­le Exi­stenz des Un­ter­neh­mens und er­mög­li­chen das Ver­öf­fent­li­chen we­ni­ger ver­kaufs­träch­ti­ger Ti­tel.

Seit­dem es ech­ten au­to­ren­freund­li­chen Buch­druck-auf-Ab­ruf gibt, hat sich vie­les ge­än­dert. Ei­ne Qua­li­täts­kon­trol­le durch Ver­la­ge stellt kei­nes­wegs ein zwin­gen­des Kri­te­ri­um für ei­ne Buch­ver­öf­fent­li­chung dar.




E-Books versus gedruckte Bücher

E-Books ha­ben durch­aus ih­re Vor­züge: Bild­bän­de und Fo­to­bild­bän­de las­sen sich we­sent­lich preis­wer­ter und ge­winn­träch­ti­ger in Form von E-Books ver­kau­fen, sie kön­nen for­mat­fül­lend in sehr gu­ter Bild­qua­li­tät am hei­mi­schen Rech­ner an­ge­schaut wer­den und ste­hen ge­druck­ten Bü­chern zu­min­dest in der Bild­qua­li­tät in nichts nach. Auch die Schrift­grö­ßen­ein­stell­bar­keit, die An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten der Text­dar­stel­lung sind vor­teil­haft. Um­fang­rei­che, prak­ti­sche An­lei­tun­gen zu Com­pu­ter­pro­gram­men so­wie Er­zähl­li­te­ratur/Pro­sa kön­nen je nach Sei­te­num­fang als E-Book preis­wer­ter ver­kauft wer­den.

Hier­bei gilt es je­doch zu un­ter­schei­den zwi­schen re­la­tiv kurz­le­bi­gen An­lei­tun­gen zu Com­pu­ter­pro­gram­men, und Bü­chern zu Tech­no­lo­gie­stan­dards bzw. all­ge­mein Bü­chern zu lang­fri­stig be­stän­di­gem Wis­sen. Ein um­fang­rei­ches ge­druck­tes Lehr­buch zum HTML 5.0-Stan­dard oder ein Buch zu ei­ner se­ri­ö­sen, fir­men­un­ab­hän­gi­gen Pro­gram­mier­spra­che, oder ein Buch zum Gärt­nern oder Kochen, weist ei­ne jah­re­lan­ge oder so­gar un­be­fri­ste­te in­halt­li­che Le­bens­dau­er auf.

Sol­che ge­druck­ten Bü­cher sind her­vor­ra­gend ge­eig­net als lang­fri­stig be­stän­di­ge Nach­schla­ge­wer­ke für den all­täg­li­chen Ge­brauch, auch als ko­sten­gün­stig her­stell­ba­re Schwarz­weiß­bü­cher/Grau­stu­fen­ton­bü­cher. Wenn Ih­nen ein Buch ge­hört, kön­nen Sie zu­dem mit Blei­stift per­sön­li­che Er­gän­zun­gen zu den ein­zel­nen Ab­schnit­ten no­tie­ren und es so Ih­ren An­sprü­chen und Er­for­der­nis­sen ge­mäß ver­voll­komm­nen.




E-Books ohne restriktiven, benutzerbevormundenden Kopierschutzmechanismus können nicht aufrichtig ausgeliehen oder weiterverkauft werden

Es ist zu­­höchst un­­wahr­­schein­­lich, daß ein Wei­­ter­­ver­­käu­­fer ei­­nes E-Buchs nach des­­sen Ver­­kauf die ori­­gi­­nal E-Book-Da­­tei so­­wie sämt­­l­i­che von ihr an­­ge­­fer­­tig­­ten Si­­cher­­heits­­ko­­pien/Pri­vat­ko­pien löscht. Tat­­säch­­lich könn­­ten al­­lei­­ne durch ei­­nen ein­­z­i­gen „E-Book-Wei­­ter­­ver­­kauf“ un­­zäh­­li­­ge fort­­lau­­fen­­de Ver­­kaufs­­ket­­ten her­­vor­­ge­­hen, wo­­bei je­­doch, an­ders als bei ei­­nem ge­­druck­­ten Buch, je­­des­­mal das E-Book beim je­­wei­­li­­gen Be­­sit­­zer ver­­blei­­ben wür­­de und de facto le­­dig­­lich ei­­ne il­le­ga­le Ko­­pie ver­­kauft wür­­de.

Ge­­nau­­so un­­re­­a­li­s­tisch wä­­re das fol­­gen­­de Aus­­leih­­sze­­na­­rio: Ein E-Book-Be­­sit­­zer „leiht“ sein E-Book aus, in­­dem er ei­­ne Ko­­pie an­­fer­­tigt und ver­­schickt bzw. über­­gibt, gleich da­­nach aber sei­­ne Ori­­gi­­nal-E-Book-Da­­tei und sämt­­li­­che bis da­­hin von ihr an­­ge­­fer­­tig­­ten Si­­cher­­heits­­ko­­pien löscht und so­­lan­­ge auf sie ver­­zich­­tet, bis er das E-Buch vom Aus­lei­her wie­­der „zu­­rück­­ko­­piert“ be­­kommt.

Vie­­le Au­­to­­ren um­­ge­­hen die­­se Pro­b­le­­ma­­ti­­ken, in­­dem sie ih­­re Wer­­ke mit ei­­nem Ko­­pier­­schutz ver­­se­­hen. Dann liegt je­­doch nur noch ei­­ne de­­for­­mier­­te E-Book-Da­­tei vor. The­men­ver­wand­te Ar­ti­kel: „De­fec­tive by Design •What is DRM? •2010: E-Book Buyer's Guide to E-Book Privacy“. Der Nut­­zer er­­hält dann kei­­nen re­­a­­len Ge­­gen­­wert mehr für sein Geld: We­­der kön­­nen die tat­­säch­­lich un­­ver­­zicht­­ba­­ren Si­­cher­­heits­­ko­­pien an­­ge­­fer­­tigt wer­­den, noch ist solch ei­­ne Da­­tei wirk­­lich ar­­chi­­vie­­rungs­­taug­­lich. Erst recht nicht, wenn das Buch nicht in ei­nem of­fe­nen For­mat (Über­sicht), son­dern in ei­nem un­do­ku­men­tier­ten pro­pri­e­tä­ren E-Buch­for­mat (For­ma­te-Ver­gleich). er­stellt wu­rde. E-Book-Da­tei­en soll­ten da­her oh­ne Ko­pier­schutz­me­cha­nis­mus ver­kauft wer­den, ihr „Wei­ter­ver­kauf“ und das „Aus­lei­hen“ je­doch per Nut­zungs­li­zenz un­ter­sagt wer­den.

Als ech­ter Ge­gen­stand las­sen sich ge­druck­te Bü­cher hin­ge­gen oh­ne Zwie­spalt und oh­ne Fern­kon­troll­me­cha­nis­men aus­lei­hen (Bib­li­o­theks­we­sen) oder wei­ter­ver­kau­fen. Von ih­nen an­ge­fer­tig­te Fo­to­ko­pien ent­spre­chen kei­ner (Ge­samt)Buch­ver­viel­fäl­ti­gung. So­fern das zu­grun­de­lie­gen­de Buch nicht über­teu­ert ver­kauft wird, kommt ein Kauf oft­mals bil­li­ger als das komp­let­te Fo­to­ko­pie­ren des Bu­ches.




E-Books und klas­si­sche Bü­cher ha­ben un­ver­gleich­ba­re Vor­zü­ge, je­doch ist nur das ge­druck­te Buch ei­ne In­ve­sti­tion in be­stän­dig halt­ba­res Ei­gen­tum

E-Books, elek­tro­ni­sche Do­ku­men­te, so­wie elek­tro­ni­sche Da­tei­en ge­ne­rell sind zwei­fels­oh­ne ei­ne groß­ar­ti­ge Er­fin­dung. Wie In­ter­net-Sei­ten, he­run­ter­lad­ba­re HTML-Bü­cher (hier­mit ist ein be­lie­bi­ges Buch ge­meint, des­sen Ka­pi­tel als HTML-Da­tei­en vor­lie­gen, zu­sam­men­ge­faßt in ei­nem Da­tei­or­dner [Ver­zeich­nis­baum]) und PDF-Do­ku­men­te, stel­len sie ei­ne un­ver­gleich­bar preis­wer­te Ver­brei­tungs­mög­lich­keit für Wis­sen dar und er­mög­li­chen un­ab­hän­gi­ges Pub­li­zie­ren.

Erst das elek­tro­ni­sche Pub­li­zie­ren über In­ter­net-Sei­ten er­mög­lich­te die wirk­lich welt­wei­te Ver­brei­tung von Tex­ten, Bü­chern, Fil­men und Ton­do­ku­men­ten, die zu­vor an Kosten sowie an Zen­sur- und Ver­lags­schran­ken schei­ter­te. Dank elek­tro­ni­scher Da­tei­en kann sich je­der ein rie­si­ges Ar­chiv, ei­ne rie­si­ge per­sön­li­che Wis­sens- und Nach­schla­ge­bib­lio­thek an Do­ku­men­ten auf­bau­en, die von Au­to­ren un­ter ei­ne Li­zenz für freie, kosten­lo­se Ver­brei­tung ge­stellt wur­den. Erst das Welt­netz/In­ter­net brach­te der Mensch­heit die Pub­li­ka­tions-, Mei­nungs- und For­schungs­frei­heit in al­len Le­bens­be­rei­chen, als auch ei­ne um­fas­sen­de Dis­kus­sions­frei­heit und -Platt­form.

Das ge­druck­te oder aus­ge­druck­te Buch/Do­ku­ment ist und bleibt je­doch un­schlag­bar als ro­buster, lang­fri­stig be­stän­di­ger Wis­sens­trä­ger, der auf Wunsch auch pro­blem­los aus­ge­lie­hen oder wei­ter­ver­kauft wer­den kann.



















Grund­la­gen­wis­sen zur Er­stel­lung von E-​Books
Graustufenkonvertierte Bildversion.
     Bildquelle der farbigen Bilddatei: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kjots.svg,
     Projektseite: http://www.kde.org/applications/utilities/kjots/

Ein E-Book ist ei­ne Ka­pi­tel- bzw. in­halts­struk­tu­rier­te Do­ku­ment­da­tei, die so­wohl auf hand­li­chen, spe­zia­li­sier­ten E-​Book-​Le­se­ge­rä­ten als auch auf ge­wöhn­li­chen Com­pu­tern ge­le­sen wer­den kann. Der gro­ße Vor­teil von E-Books liegt in ih­rer Dar­stel­lungs­an­paß­bar­keit. Bei ge­wöhn­li­chen Do­ku­men­ten, wie z.B. PDF-Da­tei­en, sind die Do­ku­ment­ma­ße und die Po­si­tio­nie­rung des In­halts geo­me­trisch exakt und starr vor­ge­ge­ben: DIN A4, US-let­ter, A3, B5 usw. E-​Bü­cher hin­ge­gen pas­sen sich dy­na­misch der Bild­schirm­grö­ße des vor­han­de­nen Aus­ga­be­ge­rä­tes an, die Text­dar­stel­lung er­folgt dabei flie­ßend.

Wie­viel Text auf dem Mo­ni­tor ei­nes An­zei­ge­ge­räts er­scheint hängt auch von den Vor­ga­ben des Be­nut­zers ab, z.B. von der ein­ge­stell­ten Schrift­grö­ße. E-Books ha­ben da­her kei­ne Sei­ten­zah­len, je­doch kön­nen Le­se­zei­chen ge­setzt wer­den, und man­che Ge­rä­te er­mög­li­chen auch die Ge­ne­rie­rung von Qua­si­sei­ten­zah­len. E-Books las­sen sich mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen, der nicht nur das An­fer­ti­gen ei­ner Si­cher­heits­ko­pie un­mög­lich macht, son­dern da­rü­ber­hi­naus so­gar das Aus­drucken auf Pa­pier aus­schließt.

Die tech­ni­sche Aus­zeich­nungs­spra­che mit der E-Books er­stellt wer­den ist im we­sent­li­chen die­sel­be, mit der auch In­ter­net­sei­ten er­stellt wer­den: HTML.

Ko­sten­lo­se po­ten­tiel­le E-Books sind be­reits la­tent und in ei­nem un­er­schöpf­li­chem Aus­maß für Ihr Le­se­ge­rät vor­han­den: In­di­vi­du­ell zu­sam­men­ge­stel­lte In­ter­net­sei­ten­in­hal­te las­sen sich höchst­ef­fek­tiv und voll­au­to­ma­tisch in ein Epub-Do­ku­ment um­wan­deln, für ein kom­for­tab­les Le­sen als E-Book, z.B. für Un­ter­wegs. Zu den wei­te­ren Vor­zü­gen der E-Rea­der ge­hört die Mög­lich­keit, gleich­zei­tig vie­le E-Bü­cher platz­spa­rend mit sich zu füh­ren. Fast al­le E-Rea­der bie­ten zu­dem die Mög­lich­keit, Au­dio­da­tei­en ab­zu­spie­len oder den Buch­text vor­zu­le­sen.

PDF-Da­tei­en wer­den häu­fig als E-Books be­zeich­net, wenn sie über ech­te E-Book-Funk­tio­na­li­tä­ten ver­fü­gen, wie bei­spiels­wei­se ein ver­weis­sen­si­ti­ves In­halts­ver­zeich­nis und ein Stich­wort­ver­zeich­nis, die den di­rek­ten Sprung in ei­nen be­stimm­ten Buch­ab­schnitt hinein er­mög­li­chen, so­wie ex­ter­ne Hy­per­links, durch die sich bei An­klicken im Hin­ter­grund Ihr Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm öff­net, um In­ter­net­sei­ten zu la­den. Der Text von PDF-Da­tei­en ist je­doch nicht be­weg­lich, er fließt nicht, kann nicht um­bro­chen wer­den. PDF-Do­ku­men­ten fehlt da­her die Fä­hig­keit, sich dy­na­misch dem ge­ge­be­nen An­zei­ge­ge­rät grö­ßen­an­zu­pas­sen.

Ein wohl­be­kann­ter, re­nom­mier­ter Buch- und E-Book-Händ­ler, der auch E-Book-Le­se­ge­rä­te her­stel­len läßt und ver­kauft, un­ter­stützt haupt­säch­lich sein ex­klu­siv-fir­men­ei­ge­nes E-Book-Da­tei­for­mat. In die­sem For­mat aus­ge­lie­fer­te E-Bü­cher kön­nen so­wohl auf dem zu­ge­hö­ri­gen haus­ei­ge­nen E-Book-Rea­der ge­le­sen wer­den, als auch auf zahl­rei­chen an­de­ren Rech­ner­ty­pen, wie bei­spiels­wei­se auf PCs und Ta­blett-Com­pu­tern, für die der Buch-/​E-Book-Händ­ler ko­sten­los er­hält­li­che Le­se­pro­gram­me pflegt. E-Buch-Le­se­ge­rä­te an­de­rer Her­stel­ler blei­ben je­doch au­ßen vor, auch dann, wenn die E-Books oh­ne Ko­pier­schutz aus­ge­lie­fert wer­den.

Aus­ge­rech­net der E-Book-Stan­dard, Epub (.epub), wird von den Le­se­ge­rä­ten die­ses re­nom­mier­ten Buch­händ­lers nicht un­ter­stützt. Hier zeich­net sich ge­gen­wär­tig ein ähn­li­ches Di­lem­ma ab wie es wäh­rend des Vi­deo­for­mat­kriegs der Sieb­zi­ger- und Acht­zi­ger-Jah­re vor­herrsch­te, als man sich für ein her­stel­ler­spe­zi­fi­sches Kas­set­ten­for­mat (VCR, Video­2000, Be­ta­max, VHS u.a.) ent­schei­den muß­te.

Das E-​Buch-​For­mat Epub ist ein of­fe­ner Stan­dard. Mit ihm er­stel­lte E-​Books las­sen sich in an­de­re For­ma­te kon­ver­tie­ren. Ko­pier­ge­schütz­te E-Books kön­nen je­doch nicht um­ge­wan­delt wer­den, und ver­mut­lich die Mehr­heit der ge­gen­wär­tig im Han­del an­ge­bo­te­nen E-Book-Ti­tel, .epub-Da­tei­en ein­ge­schlos­sen, sind mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen.

Die jet­zi­ge E-Book-Spe­zi­fi­ka­tion eig­net sich nur be­dingt für das Schrei­ben um­fang­rei­cher ma­the­ma­ti­scher Tex­te. Zwar kann Ma­the­ma­tik­schrift­satz seit Epub 3 na­tiv in der Aus­zeich­nungs­spra­che MathML ge­setzt wer­den, so daß kei­ne Not­wen­dig­keit mehr be­steht, For­meln und Glei­chun­gen als Gra­fik­da­tei ein­zu­bin­den, wenn das Ziel­ge­rät Epub 3 un­ter­stützt. Ma­the­ma­ti­scher Schrift­satz mit MathML ist je­doch nicht ver­gleich­bar leicht und ele­gant zu er­stel­len wie mit TeX- bzw. mit LaTeX, der er­for­der­li­che Aus­zeich­nungs­text zur Be­schrei­bung von For­meln ist weit um­fang­rei­cher.

Mo­zil­la's MathML Tor­ture Test Sei­te stellt TeX-Satz MathML ge­gen­über („As rendered by your browser“), wo­bei der TeX-Schrift­satz le­dig­lich als Bild­schirm­fo­to ein­ge­bet­tet ist, da­durch na­tur­ge­mäß we­ni­ger bril­lant wirkt als im PDF-, Post­Script, oder DVI-For­mat, und als ab­ge­bil­de­te Gra­fik bei Grö­ßen­an­pas­sun­gen nicht mit­ska­lie­ren kann. Ru­fen Sie die­se Sei­te auf und be­trach­ten die Aus­zeich­nungs­text­da­tei, öff­nen Sie den Sei­ten­quell­text un­ter Fire­fox mit der Ta­sten­kom­bi­na­tion STRG + U, um zu se­hen, wie frag­wür­dig auf­wen­dig sich Schrift­satz mit MathML ge­stal­tet.

Die mei­sten Au­to­ren set­zen ih­re Ma­the­tex­te mit LaTeX und kon­ver­tie­ren sie ver­mut­lich bei Be­darf mit ei­nem Pro­gramm wie bei­spiels­wei­se MathToWeb nach MathML, um die ent­spre­chen­den Ab­schnit­te in die HTML-Da­tei­en ih­res E-Books ein­zu­fü­gen.

Klas­si­sche, ge­druckte Bü­cher sind un­ver­gleich­bar halt­ba­rer und ro­buster als E-Books.

Kri­tik an pro­pri­e­tä­ren E-Book-For­ma­ten, an Di­gi­ta­ler Rech­te­ver­wal­tung und an Ko­pier­schutz­me­cha­nis­men (in Eng­lisch): „DefectivebyDesign.org“, „Kri­tik auf Stallman.org“.

WP-​Ar­ti­kel: E-Book“, „Epub“, „Ka­te­go­rie:E-​Book“, „Category:E-​books“, „Com­pari­son of e-​book for­mats“, „Ca­te­gory:De­di­cated e-​book devices“.




Pro­duk­tion: E-​Buch-​Edi­to­ren und Qua­li­täts­kon­trol­le

E-Books zu er­stel­len er­for­dert nur noch mi­ni­ma­le schrift­satz­ge­stal­te­ri­sche Kennt­nis­se, die tech­ni­schen Aspek­te ha­ben sich dra­ma­tisch ver­ein­facht, mit Aus­nah­me des Buch­ti­tel­sei­ten­ent­wurfs.

Tex­te und Bü­cher kön­nen ent­we­der di­rekt mit­hil­fe ei­nes Be­ar­bei­tungs­pro­gramms (Edi­tor) im .epub-​For­mat ver­faßt wer­den, oder in ei­nem Zwi­schen­schritt aus klas­si­schen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men he­raus in ei­ne .txt-Da­tei ex­por­tiert wer­den, als Grund­la­ge für ei­ne an­schlie­ßen­de .epub-​Da­tei­for­ma­tie­rung.

Sigil emp­fiehlt sich seit Ver­sion 0.60 als mäch­ti­ger, frei­er E-​Book-​Edi­tor mit gra­fi­scher Schnitt­stel­le.

Kon­ver­tie­rungs­er­wei­te­rung: Writer2epub nimmt ei­ne Roh­kon­ver­tie­rung von Libre­Of­fice- und Open­Of­fice-​Wri­ter-​Da­teien ins .epub-For­mat vor.

Ein ver­mut­lich lei­stungs­fä­hi­ger und noch für 2012 an­ge­kün­dig­ter E-Buch-Edi­tor: Cal­li­gra Author, zu­künf­ti­ger Be­stand­teil des KDE-Bü­ro­pro­gramms Cal­li­gra Suite.

Für die Qua­li­täts­kon­trol­le emp­fiehlt sich EpubCheck, ein Pro­gramm für die Syn­tax-Über­prü­fung. Um die Epub-Da­tei­va­li­die­rung kommt man prak­tisch nicht he­rum, da man­che E-Book-​Rea­der-​Mo­del­le even­tu­ell we­ni­ger feh­ler­to­le­rant ar­bei­ten als Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me. So gab es be­reits ein hier nicht na­ment­lich ge­nann­tes Mo­dell, das die Dar­stel­lung des In­halts ei­ner Un­ter­da­tei (z.B. einer Ka­pi­tel­ein­heit) ab dem Auf­tre­ten/​Aus­le­sen ei­nes vom Au­tor ver­ur­sach­ten Syn­tax­feh­lers ab­bricht, d.h. den rest­li­chen Text nicht mehr an­zeigt.

Auch die Ska­lie­rung (Grö­ßen­an­pas­sung) be­stim­mter Bild­da­tei­en für die An­zei­ge auf E-​Buch-​Le­se­ge­rä­ten funk­tio­niert un­ter Um­stän­den nicht so wie er­wünscht. Die Ver­wen­dung ei­ner et­was grö­ße­ren Bild­da­tei mit Auf­lö­sungs­re­ser­ven ist sinn­voll, da ja die exak­ten, für das Le­se­gerät vor­ge­se­he­nen Aus­ga­be­ma­ße bild­punkt­ge­nau vor­ge­ge­ben wer­den kön­nen, Nut­zer von auf­lö­sungs­stär­ke­ren Le­se­ge­rä­ten je­doch die Mög­lich­keit ha­ben, die Il­lu­stra­tion auf­zu­zie­hen, in sie hi­nein­zu­zoomen. Ab dem Über­schrei­ten ei­ner be­stim­mten Da­tei­grö­ße wird je­doch mög­li­cher­wei­se bei man­chen Le­se­ge­rä­ten die Il­lu­stra­tion nicht mehr an­ge­zeigt und eine Lücke ent­steht, so daß letzt­lich nur noch das He­run­ter­rech­nen der Da­tei auf eine nied­ri­ge­re Auf­lö­sung hilft.

Bei­de bei­spiel­haft auf­ge­führ­ten Feh­ler tra­ten bei Soft­ware-E-​Book-​Rea­dern nicht auf. Sie könn­ten je­doch mög­li­cher­wei­se so­gar bei meh­re­ren Hard­ware-​E-​Book-​Rea­dern vor­kom­men.

Ver­wei­se zum The­ma E-Buch-Ge­stal­tung: E-Book-Test­da­tei­en sowie ei­ne Ver­weis­samm­lung zum Hei­se c't-Ar­ti­kel „Das Au­ge liest mit“ (Aus­ga­be 01/2013).




E-​Buch-​Le­se-­ und Ver­wal­tungs­pro­gram­me
Epub-Er­wei­te­run­gen für Mo­zil­la Fire­fox

Für Fire­fox exi­stie­ren meh­re­re Epub-Le­se­pro­gramm-​Er­wei­te­run­gen, da­run­ter die of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­ne Free­ware EPUB­Reader. Aus­zug aus ih­rer of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (Stand: 27. Au­gust 2012): „[...] Wenn Sie auf ei­ner Web­site auf ei­nen ePub-Link kli­cken, öff­net sich nor­ma­ler­wei­se der Fire­fox 'Spei­chern'-Di­a­log. Wenn Sie EPUB­Reader in­stal­liert ha­ben, öff­net sich die­ser Di­a­log nicht, statt­des­sen wird die ePub-Datei he­run­ter­ge­la­den, ver­ar­bei­tet und di­rekt le­se­fer­tig an­ge­zeigt! Wenn Sie be­reits ePub-Da­tei­en auf Ih­rem Rech­ner ge­spei­chert ha­ben, kön­nen Sie die­se über das Fire­fox-Me­nü 'Da­tei/Da­tei öff­nen' öff­nen. [...]“.

Das Hand­buch und die Fra­ge-​und-​Ant­wort-​Li­ste ent­hal­ten de­tail­lier­te Be­schrei­bun­gen.

Vie­le, ge­gen­wär­tig ver­mut­lich so­gar al­le E-Book-​Reader (so­wohl Hard­ware-​Le­se­ge­rä­te, als auch Lese-​Pro­gram­me) ver­fü­gen über kei­ne Sil­ben­tren­nung, wo­durch im Block­satz un­schö­ne Zwi­schen­räu­me ent­ste­hen. Man­che Ge­rä­te und Pro­gram­me um­ge­hen das Pro­blem, in­dem sie den Text links­bündig for­ma­tie­ren (Flat­ter­satz), bzw. Buch­au­to­ren set­zen den Text von vorn­he­rein links­bün­dig. Im Text ent­hal­te­ne Sil­ben­tren­nungs­hil­fen wer­den von man­chen Ge­rä­ten ent­we­der ig­no­riert oder funk­tio­nie­ren nicht rich­tig. EPUB­Reader be­rück­sich­tigt sol­che Trenn­hil­fen.

Cal­li­bre: Uni­ver­sa­les E-Buch-​Ver­wal­tungs­pro­gramm

Cal­lib­re (WP-​Ar­ti­kel) ent­hält um­fang­rei­che Funk­tio­nen für die Ver­wal­tung und Kon­ver­tie­rung von E-Books und eig­net sich auch als Le­se­pro­gramm.

Ar­ti­kel mit zwei Vi­de­o­tei­len bei Literaturcafe.de: „Vi­deo: E-Books mit Ca­lib­re für Kindle und an­de­re E-​Book-​Reader er­stel­len

Erfahrungsbericht: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen


PDF-​Be­trach­ter

PDF (Por­­table Do­­cu­­ment For­­mat) bil­­det den Do­­ku­­men­­te­­stan­­dard in der Druck­­vor­­stu­­fe, da­­rü­­ber hi­­naus dient es als Stan­­dard­­for­­mat für per E-Mail ver­­sand­­te Brie­­fe, For­­mu­­la­­re, Rech­­nun­­gen und wei­­te­­re Do­­ku­­men­­te; im Ge­schäfts­­le­­ben, in der Ver­­wal­­tungs­­bran­che, und in der Wis­­sen­­schaft.

Sei­­ne Vor­­zü­­ge lie­­gen in der Platt­­form­­un­­ab­­hän­­gig­­keit be­­grün­­det. Setz­­te in der Ver­­gan­­gen­­heit das Be­­trach­­ten ei­­nes Do­­ku­­men­­tes beim Emp­­fän­­ger im­­mer auch die Soft­­ware vo­­raus, mit der es er­­stellt wur­­de (z.B. ein be­­stim­m­tes Text­­ver­­ar­­bei­­tungs­­pro­­gramm), be­­nö­­tigt man heu­te nur noch ei­­nen PDF-​Be­­trach­­ter.

PDF-E-Books ver­­fü­­gen über kei­­nen sich dy­­na­­misch-an­­pas­­sen­­den Zei­len­um­bruch. Die Schrift kann zwar ver­­grö­­ßert wer­­den, das Do­­ku­­ment wird je­doch le­­dig­­lich wie mit ei­­nem Lu­­pen­­glas ver­­grö­­ßert, der Text ord­­net sich nicht neu an. Über die­­se Fä­­hig­­keit ver­­fü­­gen nur Do­­ku­­men­­te, die in ei­­nem na­­ti­­ven E-Book-​For­­mat er­­stellt wur­­den, bei­­spiels­­wei­­se im EPUB-For­­mat. Da­­von ab­­ge­­se­­hen sind je­­doch al­­le we­­sent­­li­­chen E-Book-​Funk­­tio­­nen auch mit PDF mög­lich: in­ter­ne und ex­ter­ne Ver­wei­se (Hy­per­links), ver­weis­sen­si­ti­ve In­halts­ver­zeich­nis­se und Stich­wort­re­gi­ster, Such­funk­tio­nen u.a. Da­rü­ber­hi­naus er­mög­licht das PDF-For­mat ei­ne best­mög­li­che Druck­qua­li­tät.

Ne­­ben der pro­­prietä­­ren Free­­ware Ado­­be Rea­der exi­­stiert ei­­ne Rei­­he um­­fas­­send frei­­er PDF-​Be­­trach­­ter, auf­­ge­­führt bei pdfreaders.org, da­run­ter auch für MS-Win­dows ge­eig­ne­te Pro­gram­me. Ei­ne klei­ne Aus­wahl:


Sumatra PDF

Su­ma­tra PDF (WP-Ar­ti­kel) ist ein leicht­ge­wich­ti­ges lei­stungs­fä­hi­ges Pro­gramm, das au­ßer PDF meh­re­re E-Book-​For­ma­te liest, da­run­ter auch Epub. Of­fi­ziel­les Hand­buch, Be­schrei­bung bei Chip.de, beim Hei­se-​Soft­ware-​Ver­zeich­nis.


Okular

Okular (WP-Ar­ti­kel), er­mög­licht das Hin­zu­fü­gen von An­mer­kun­gen in PDF-Do­ku­men­ten. Un­ter­stützt zahl­rei­che wei­te­re For­ma­te, da­run­ter Epub. Die In­stal­la­tion er­folgt un­ter MS-Win­dows über „KDE for Win­dows“. Zu In­stal­la­tions­be­ginn wird Ih­nen ei­ne Rei­he von An­wen­dungs­pro­gram­men prä­sen­tiert, aus der Sie all die­je­ni­gen aus­wäh­len, die Sie in­stal­lie­ren möch­ten. Da­run­ter be­fin­det sich Oku­lar. Be­schrei­bung bei Chip.de, Pro­jekt­sei­te.


Evince

Evince (WP-Ar­ti­kel) bie­tet vie­le Funk­tio­nen und un­ter­stützt ne­ben PDF zahl­rei­che wei­te­re Do­ku­men­ten­for­ma­te.


MuPDF

MuPDF (WP-Ar­ti­kel) ist ein leicht­ge­wich­ti­ger PDF-Be­trach­ter, der sich auf die we­sent­li­chen Funk­tio­nen kon­zen­triert.




E-Books aus In­ter­net­sei­ten ge­ne­rie­ren: Grab­My­Books

Mit dem Fire­fox-Add­On Grab­My­Books kön­nen Sie Nach­rich­ten, Ar­ti­kel, Bü­cher, Bil­der und wei­te­re In­ter­net­sei­ten­in­hal­te (auch RSS/Atom-Feeds) zu­sam­men­stel­len, um sie an­schlie­ßend voll­au­to­ma­tisch in ei­nem E-Book zu­sam­men­zu­fas­sen. Un­zäh­li­ge ko­sten­­lo­­se po­­ten­­tiel­­le E-Books sind so­mit be­­reits la­­tent und in ei­­nem un­­er­­schöpf­­li­­chem Aus­­maß für Ihr Le­­se­­ge­­rät vor­­han­­den.

Grab­My­Books ist der zen­tral­ste In­hal­te­ge­ne­ra­tor für E-Book-Le­se­ge­rä­te über­haupt. Mit die­ser Fire­fox-Er­wei­te­rung nut­zen Sie höchst­ef­fek­tiv das Wis­sen des In­ter­nets, in­dem Sie sich hoch­kom­for­ta­bel in­di­vi­du­el­le E-Bü­cher ge­ne­rie­ren.

Ganze E-Book-Bi­blio­the­ken und -Samm­lun­gen las­sen sich auf die­sem Weg er­stel­len, für al­le Wis­sens­be­rei­che und al­le E-Book-In­halts­for­ma­te: Zei­tung, Nach­rich­ten­ma­ga­zin, Ar­ti­kel­samm­lung, Buch, Bil­der-Ma­ga­zin, Un­ter­hal­tungs­for­ma­te u.a.

Über diese Er­wei­te­rung läßt sich das Wis­sen des Welt­net­zes auch sol­chen Men­schen zu­gäng­lich ma­chen, die über kei­nen In­ter­net­an­schluß ver­fü­gen.


Of­fi­ziel­le AddOn-Sei­te von Mozilla.

Grab­My­Books user guide (in Englisch)

www.grabmybooks.com Of­fi­ziel­le Her­stel­ler-Sei­te (in Eng­lisch)

Of­fi­ziel­ler You­tube-Ka­nal, Vi­deo­film zu "Grab­My­Books1.6"



E-Book-​Reader-​Ge­rä­te­emp­feh­lung

Per­sön­li­che Emp­feh­lung: „eBook Reader 4 mit Di­gi­tal Ink“, für cir­ca 60,- Eu­ro in Welt­bild-Fil­lia­len oder im Ver­sand­han­del (www.weltbild.de) er­hält­lich. Hugendubel.de bie­tet das ver­mut­lich bau­glei­che Ge­rät eben­falls an, auch für cir­ca 60,-Euro (Stand: 13. No­vem­ber 2012). Her­stel­ler ist die Fir­ma Trek­stor, de­ren E-Book-Rea­der auch in an­de­ren Buch­lä­den er­hält­lich sind. La­de­ge­rät und Schutz­ta­sche müs­sen se­pa­rat ge­kauft wer­den.

Der Kon­trast des Bild­schirms ist gut, „Ghosting“-Ef­fek­te wie sie in man­chen Test­be­rich­ten er­wähnt wer­den, ha­be ich nicht fest­stel­len kön­nen; die Auf­frisch-Ra­te der An­zei­ge läßt sich zu­dem so ein­stel­len, daß nach je­dem Um­blät­tern der komp­let­te Bild­schirm ge­löscht wird, wie auch im Test-Vi­deo von www.e-book-news.de (You­tube-Ka­nal) ab Mi­nu­te 1:14 ge­zeigt wird. Ar­ti­kel: Video „Trek­stors Py­rus (ali­as Li­ro Ink) im Test“, „Län­ger le­sen für we­ni­ger Geld: Py­rus (ali­as Li­ro Ink) im Test“, „Ech­tes E-Ink für 60 Eu­ro: Welt­bild star­tet neu­en Low-Cost-Reader („eBook Reader 4“)“.

Das Ge­rät läßt sich aus­gie­big vor Ort be­gut­ach­ten und aus­pro­bie­ren, in ent­spre­chen­den Buch­lä­den.

Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung der mei­nes Er­ach­tens größ­ten Vor­tei­le:

  1. Ak­ku­lauf­zeit und Dis­play: Der E-Book-​Rea­der ver­fügt über ein strom­spa­ren­des Di­gi­tal-Ink-Dis­play, das an­ge­neh­mes und au­gen­freund­li­ches Le­sen er­mög­licht, die Ak­ku­lauf­zeit hält so­mit wochen­lang.
  2. Sehr gu­te E-Book-For­mat­un­ter­stüt­zung: Epub ist der E-Book-Stan­dard und wird zu­sam­men mit wei­te­ren For­ma­ten (u.a. PDF mit Re­flow) un­ter­stützt, so­wohl ko­pier­schutz­freie als auch ko­pier­schutz­be­haf­te­te Da­tei­en kön­nen ge­le­sen wer­den. Do­ku­ment­in­ter­ne Sprün­ge über in­ter­ne Ver­wei­se (Links) von E-Books sind mög­lich, ei­ne Le­se­zei­chen­ver­wal­tung ist vor­han­den, der Spei­cher ist über ei­ne Micro-SD-Kar­te er­wei­ter­bar.
  3. Be­rück­sich­ti­gung von in E-Books ein­ge­bette­ten Stil­in­for­ma­tion­en und Schrif­ten: Ein ganz gro­ßer Vor­teil für Buch­au­to­ren und -Le­ser: In E-Books ent­hal­te­ne CSS-​Da­tei­en und ein­ge­bette­te Schrif­ten wer­den be­rück­sich­tigt. Der Stan­dard­zei­chen­satz (Font) des E-Book-Readers ist so­mit kei­ne zwin­gen­de Vor­ga­be für E-Bü­cher, in­di­vi­du­ell ge­stal­te­te E-Books wer­den ent­spre­chend dar­ge­stellt.
  4. Un­ab­hän­gig­keit von Funk­ver­bin­dun­gen, Schutz vor fern­ge­steu­er­ter Bü­cher­löschung: Von man­chen wird es als nach­tei­lig er­ach­tet, daß das Ge­rät über kei­ne Funk­ver­bin­dung ver­fügt und die Bü­cher­zu­fuhr über USB-​Ka­bel oder Spei­cher­kar­te(n) er­folgt. Tat­säch­lich ist die Ab­we­sen­heit von Funk und ei­ner funk­ge­steu­er­ten Fern­kon­troll­mög­lich­keit je­doch ein Rie­sen­vor­teil. Bei Ge­rä­ten ei­nes an­de­ren Her­stel­lers wur­den be­reits „fern­ge­steu­ert“ Bü­cher ge­löscht.
  5. Per­fekt­e Ge­schenk­idee für Men­schen oh­ne In­ter­net­an­schluß, die von An­ge­hö­ri­gen oder Freun­den re­gel­mä­ßig mit Do­ku­men­ten und Nach­ri­chten aus dem In­ter­net ver­sorgt wer­den möch­ten: Vie­le Men­schen ha­ben we­der Com­pu­ter noch In­ter­net­an­schluß, wür­den je­doch ger­ne von Nach­rich­ten und Do­ku­men­ten al­ter­na­ti­ver The­men- und Nach­rich­ten­sei­ten pro­fi­tie­ren. Hier bie­ten sich E-Book-Reader zu­sam­men mit der im vor­he­ri­gen Ab­schnitt be­schrie­be­nen ko­sten­lo­sen Fire­fox-​Er­wei­te­rung GrabMyBooks an: Stel­len Sie in­di­vi­du­el­le Nach­rich­ten­sammlungen und Ar­ti­kel von The­men­sei­ten mit GrabMyBooks zu­sam­men und er­zeu­gen Sie da­mit voll­au­to­ma­tisch ein Buch im Epub-For­mat. Spei­chern Sie die Do­ku­men­te auf ei­ne Micro-​SD- bzw. Mi­cro-​SDHC-​Karte und brin­gen die­se Ih­ren An­ge­hö­ri­gen oder Be­kann­ten vor­bei, wel­che sie zum Le­sen in ih­ren E-Book-Reader ste­cken kön­nen. Auf die­se Wei­se las­sen sich Ton­nen an Le­se­stoff auf ei­ner ein­zi­gen Mic​ro-​SD-Kar­te un­ter­brin­gen, und Men­schen oh­ne In­ter­net kön­nen um­fas­send mit ech­ten, se­ri­ö­sen In­for­ma­tio­nen ver­sorgt wer­den.


Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in E-Books und sei­ne teil­wei­se Lö­sung

Trenn­hil­fen und op­tio­na­le Soll­bruch­stel­len er­hö­hen den Le­se­kom­fort. Ei­ne op­tio­na­le au­to­ma­ti­sche Sil­ben­tren­nung gibt es in heu­ti­gen Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­men und E-Buch-Le­se­ge­rä­ten je­doch ent­we­der gar nicht, oder sie funk­tio­niert nicht zu­frie­den­stel­lend.

Teil­wei­se kann das Pro­blem be­ho­ben wer­den, so daß zu­min­de­stens die brei­ten Zwi­schen­räu­me ver­schwin­den.

Sil­ben­tren­nungs­hil­fen die ei­nen Trenn­strich be­wir­ken:
  1. Schrei­ben Sie zu­nächst Ih­ren Text und öff­nen ihn an­schlie­ßend im HTML-Mo­dus, mit ei­nem Edi­tor wie z.B. Note­pad++
  2. Schrei­ben Sie das so ge­nann­te Wei­che Trenn­zei­chen für HTML (WP-Ar­ti­kel: „Wei­ches Trenn­zei­chen“, „Soft hyphen“) und ko­pie­ren es in die Zwi­schen­ab­la­ge: ­
  3. Ko­pie­ren Sie nun fort­lau­fend, aus der Zwi­schen­ab­la­ge he­raus die­se HTML-En­ti­tät in die ent­spre­chen­den Sil­ben­fu­gen

Dem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ste­hen da­durch ge­nug Sil­ben­tren­nungs­fu­gen zur Ver­fü­gung, um un­schö­ne Zwi­schen­räu­me zu ver­mei­den. Be­stimm­te Tren­nungs­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se die Rück­ver­wand­lung des Dop­pel­kon­so­nan­ten (von „ck“ nach „kk“), las­sen sich da­mit je­doch nicht be­werk­stel­ligen, so daß kei­ne ein­fa­che Tren­nungs­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung steht: In „Zuk-ker“ wird das kur­ze „u“ bei­be­hal­ten, „Zu-cker“ führt je­doch zu ei­nem lan­gen, falsch be­ton­ten „u“.

Hier ein Bei­spieltext mit lan­gen Wör­tern, oh­ne wei­che Trenn­zei­chen:

Textverarbeitungsprogramme bieten äußerst umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, deren effektive Nutzung eine längere Einarbeitungszeit voraussetzt. Langfristig beständige Software erweist sich hierbei als vorteilhaft. Betriebssystemplattformunabhängigkeit und die Beherrschung eines wirklich offenen, archivierungstauglichen Dokumentenformats sind weitere zentrale Kriterien für den Einsatz in heterogenen Firmennetzwerken und im Verwaltungsbereich.“

Nun der­sel­be Text mit Sil­ben­tren­nungs­zei­chen:

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem­platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.“

Ver­grö­ßern und ver­klei­nern Sie die Text­dar­stel­lung um zu se­hen, wie der mit ein­ge­bau­ten Trenn­stel­len ver­se­he­ne Text im­mer har­mo­ni­sche Wort­ab­stän­de auf­weist. Hal­ten Sie die Steu­erungs­ta­ste (Strg) ge­drückt und dre­hen das Maus­rad vor und zu­rück, bzw. drücken Sie wie­der­holt „Strg“ und „+“ bzw. „-“.

Op­tio­na­le Text-Soll­bruch­stel­len oh­ne Trenn­strich­aus­lö­sung:

Ei­ni­ge Wör­ter be­nö­ti­gen drin­gend ei­ne Trenn­mög­lich­keit, dür­fen je­doch nicht mit ei­nem Sil­ben­tren­nungs­strich ver­se­hen wer­den, da sich da­durch ihr In­halt ver­fäl­schen wür­de. Bei­spie­le sind E-Mail-Adres­sen und Ver­wei­se (Hyper­links), bei de­nen nicht mehr klar wä­re, ob es sich um ei­nen Trenn­strich oder um ei­nen Be­stand­teil der Adres­se selbst han­delt.

Hier hilft das Leer­zei­chen der Län­ge Null: ​ (Zero Width Space). Bei URLs fü­gen Sie es am be­sten zwi­schen je­des ein­zel­ne Zei­chen Ih­res Wor­tes ein.

Wäh­rend gän­gi­ge Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me die­se Trenn­hil­fen ein­wand­frei be­rück­sich­ti­gen, ig­no­rie­ren vie­le heu­ti­ge E-Book-Reader und E-Buch-Soft­ware-Rea­der die Sil­ben­tren­nungs­hil­fe ent­we­der völ­lig, oder sie um­ge­hen das Pro­blem durch Flat­ter­satz. Oder sie nut­zen zwar die Soft­hy­phen-Trenn­hil­fe, zei­gen je­doch kei­ne Trenn­stri­che an. Oder schlim­mer noch, sie zei­gen über­all dort, wo Trenn­hil­fen ein­ge­baut sind, Trenn­stri­che an.

Ge­ne­rell soll­te we­nig­stens ei­ne Teil­men­ge des of­fi­ziel­len Epub-Stan­dards ver­bind­lich auf al­len E-Book-Le­se­ge­rä­ten imp­le­men­tiert wer­den, um ei­ne zu­ver­läs­si­ge Text­dar­stel­lung und ei­nen or­dent­li­chen Le­se­kom­fort zu ga­ran­tie­ren. Hier­zu ein zen­tra­ler Ar­ti­kel, ver­öf­fent­licht auf dem of­fi­ziel­len Si­gil-Ent­wickler­blog: „An ana­ly­sis of EPUB3 (and, uh, a bit more)“.








Ver­trieb und Ver­kauf von E-Books und E-Fo­to­bild­bän­den
Di­stri­bu­toren für die Kom­plett­ab­wick­lung des Ver­kaufs

E-Bü­cher kön­nen mitt­ler­wei­le di­rekt an­ge­bo­ten wer­den, oh­ne den Um­weg über ei­nen Ver­lag. Da­durch wird es mög­lich, mit dem Ver­kauf von E-Books sub­stan­tiell Geld zu ver­die­nen, zu­min­dest auf dem eng­li­schen Markt, der deutsch­spra­chi­ge Markt ist noch ver­hält­nis­mä­ßig über­schau­bar.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_money.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Die Schaf­fung ei­ner ei­ge­nen In­fra­struk­tur für Ver­trieb, Be­zah­lung und Aus­lie­fe­rung der E-Bü­cher läßt sich um­ge­hen, in­dem man über se­riö­se Dienst­lei­ster ver­öf­fent­licht, bei de­nen zu 100 % das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht an den ei­ge­nen Wer­ken ge­wahrt bleibt. Ver­triebs­platt­for­men, auf de­nen man als un­ab­hän­gi­ger Au­tor pu­bli­zie­ren kann.

Zu den ent­schei­den­den Kri­te­rien für ver­mut­lich die mei­sten un­ab­hän­gi­gen Au­to­ren ge­hö­ren:


  • Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rechts des Au­tors
  • Kei­ne Ex­klu­siv­bin­dung an den Di­stri­bu­tor, der pa­ral­le­le Ver­trieb über meh­re­re Ka­nä­le bleibt mög­lich
  • Kei­ne zeit­li­che Bin­dung, je­der­zei­ti­ge Kün­di­gung ist mög­lich
  • Mo­nat­li­che Aus­zah­lung der Ver­kaufs­er­lö­se
  • Aus­zah­lung der Ge­win­ne über die klas­si­sche, si­che­re Bank­über­wei­sung

Wei­te­re wün­schens­wer­te Lei­stungs­mer­kma­le:

  • Mög­lich­keit des Ver­triebs und der Aus­lie­fe­rung des E-Pro­dukts in be­lie­bi­gen Da­tei­for­maten, auch die Op­tion der Pro­dukt­bün­de­lung soll­te ge­ge­ben sein, z.B. in Form ei­ner Zip- oder 7-Zip-Da­tei, wo­durch ein Buch­ti­tel mit ei­nem ein­zi­gen Kauf für al­le E-Buch-Le­se­ge­räte­be­sit­zer er­hält­lich wird, gleich­zei­tig in meh­re­ren Buch­for­mat­ver­sio­nen aus­ge­lie­fert wer­den kann (Epub-, Mo­bi­pocket-For­mat, PDF in A4, und PDF in US-letter) und wo­durch sich auch hoch­auf­lö­sende (Fo­to-)Bild­bän­de und Pla­kat- oder Po­ster­samm­lun­gen ver­kau­fen las­sen, z.B. in Form von PDF-Da­tei­en, die dann op­tio­nal beim lo­ka­len Fo­to­dienst­lei­ster oder im Ko­pier­la­den aus­be­lich­tet wer­den kön­nen
  • Da­tei­be­zugs­mög­lich­keit auf CD/DVD, als Kun­den­op­tion
  • Aus­stel­lung ei­ner Kun­den­rech­nung (Ar­ti­kel: „Ha­ben pri­va­te Kun­den ei­nes On­line­shops ei­nen An­spruch auf Aus­stel­lung ei­ner Rech­nung?“)
  • In­ter­na­tio­na­le Markt­re­prä­sen­tanz mit lo­ka­li­sier­tem Kun­den­dienst

Un­ter den erst­ge­nann­ten Aspek­ten sind, oh­ne An­spruch auf Voll­stän­dig­keit der Li­ste, un­ter an­de­rem fol­gen­de Fir­men in­te­res­sant:


Amazon.de, Amazon.com, Amazon.uk

Amazon.com's Kindle Di­rect Publi­shing, be­kann­ter E-Buch-Ver­kaufs­dienst­lei­ster für un­ab­hän­gi­ge Au­to­ren, re­nom­miert und se­ri­ös zu Käu­fern und Ver­käu­fern, mit in­ter­na­tio­na­ler Markt­re­prä­sen­tanz (WP-Ar­ti­kel-Ab­schnitt).

Of­fi­ziel­le Sei­te von Ama­zon Kindle Direct Pub­li­shing: https://kdp.amazon.com

Über­sicht sämt­li­cher Ama­zon-Fi­lia­len: „ama­zon in­ter­na­tional AROUND THE WORLD

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen von „Amazon.de, mit Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen:


Kobo.de, Kobo.com

Ko­bo Writing Life, www.​kobobooks.​com/​kobo​writing​life​, er­mög­licht eben­falls un­ab­hän­gi­ges Pub­li­zie­ren auf dem in­ter­na­tio­na­len E-Book-​Markt. Wie Amazon.com ver­kauft auch Ko­bo (www.kobo.com) E-Bü­cher und E-Buch-​Le­se­ge­rä­te. Die E-Bü­cher sind so­gar im Stan­dard­for­mat Epub er­hält­lich (WP-Ar­ti­kel DE, EN).

Of­fi­ziel­le Sei­te von Ko­bo Writing Life: www.​kobo​books.de/​kobo​writing​life

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen zu Kobobooks.com: “Wel­come to Kobo Customer Care

Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen:

Ko­bo-Hil­fe“ mit Such­feld.


Shareit.com

Share*it! (www.shareit.com), ein E-Pro­dukt-Di­stri­bu­tor und Toch­ter­un­ter­neh­men der Fir­ma Di­gi­tal Ri­ver (WP-Ar­ti­kel „Di­gi­tal Ri­ver“). In­ter­na­tio­nal prä­sent, Aus­lie­fe­rung be­lie­bi­ger Da­tei­for­ma­te. Aus be­trieb­swirt­schaft­li­cher Sicht (Rech­nungs­er­stel­lung für den Kun­den, steu­er­li­che Aspek­te und mehr) kön­nen sich durch die Aus­la­ge­rung der Pro­dukt-Ver­kaufs­ab­wick­lung an ei­nen ex­ter­nen Dienst­lei­ster we­sent­li­che ver­wal­tungs­tech­ni­sche Ein­spa­run­gen und Er­leich­te­run­gen er­ge­ben, wie fol­gen­der, frei zu­gäng­li­cher Ar­ti­kel zu ei­nem E-Book-Kurs der Sei­te Netzreseller.de er­läu­tert: „eBooks-Ver­kau­fen-Work­shop Teil 5: Full­ser­vice-Zah­lungs­dienst­lei­ster share-it! und ClickBank“. Ein eben­falls frei zu­gäng­li­cher Ar­ti­kel, auf G​e​l​d​v​e​r​d​i​e​n​e​n​-​i​n​t​e​r​n​e​t​m​a​r​k​e​t​i​n​g​.de: „So binden Sie ShareIT in Ihre Webseite ein“.

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen zu Shareit.com


Durch die Nut­zung von Komp­lett­ver­kaufs­dienst­lei­stern ent­fällt nicht nur der Auf­bau ei­ner ei­ge­nen IT-Infra­struk­tur für die Ver­kaufs­abwick­lung und für die Pro­dukt­auslie­ferung, auch die Er­stel­lung der komp­le­xen recht­li­chen AGB ent­fällt, da die­se auf der Ver­kaufs- und Aus­lie­fe­rungs­sei­te vom Di­stri­bu­tor vor­ge­ge­ben wer­den.

Zu je­dem E-Buch bzw. ge­ne­rell zu je­dem di­gi­ta­len Pro­dukt soll­te je­doch zu­sätz­lich auch ei­ne se­pa­ra­te In­for­ma­tions­sei­te ge­pflegt wer­den, die dann im Fal­le ei­nes Kau­fes auf die Ver­kaufs­dienst­lei­ster-In­ter­net­sei­te ver­weist bzw. um­lei­tet. Auf die­ser se­pa­rat ge­hal­te­nen Pro­dukt­in­for­ma­tions­netz­sei­te des Au­tors müs­sen eben­falls ein rechts­si­che­res Netz­sei­ten­impres­sum („Leit­fa­den zur Im­pres­sums­pflicht“) so­wie ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung ver­öf­fent­licht wer­den (Ar­ti­kel: „Braucht mei­ne Home­page ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung? Zur Fra­ge, wann ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung auf der ei­ge­nen Home­page vor­ge­hal­ten wer­den muss.“).

Braucht eine reine Produktbegleitseite auf der keine Vertragsabschlüsse getätigt werden einen AGB-Text?

Wenn auf Ih­rer Buch­be­gleit­sei­te kei­ne Ver­trags­ab­schlüs­se zu­stan­de­kom­men, wenn es sich um ei­ne rei­ne Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te han­delt, die, mit aus­drück­li­cher in­halt­li­cher Kenn­zeich­nung der Hy­per­links (URLs), le­dig­lich auf Ver­kaufs­platt­for­men Drit­ter ver­weist, brau­chen Sie viel­leicht kei­ne AGB. Klä­ren Sie die­se Fra­ge mit ei­nem An­walt.

Die Er­stel­lung bzw. Prü­fung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) er­for­dert für ver­mut­lich die mei­sten E-Buch-Au­to­ren ei­ne ex­ter­ne recht­li­che Be­ra­tung. Zwar sind vor­for­mu­lier­te Tex­te bzw. -Text­bau­stei­ne/-Mo­du­le auch käuf­lich er­hält­lich, bei­spiels­wei­se im IT-Be­reich („Bit­kom ver­öf­fent­licht AGBs für IT-Un­ter­neh­men“). In den al­ler­mei­sten Fäl­len kommt man je­doch höchst­wahr­schein­lich nicht um ei­ne in­di­vi­du­el­le recht­li­che Prü­fung der ei­ge­nen AGB um­hin. Für den in Eng­lisch ge­hal­te­nen Be­reich der Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te wird zu­sätz­lich ei­ne eng­lisch­spra­chi­ge AGB-Ver­sion er­for­der­lich.




Steu­er­recht­li­che Aspek­te, of­fe­ne Fra­gen hin­sicht­lich der Er­for­der­nis ei­ner Be­triebs-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für E-Book-Au­to­ren im Ne­ben­er­werb, Über­le­gun­gen zu den AGB
1. Steu­er­recht­li­che Aspek­te

So­fern Sie den Ver­trieb und den Ver­kauf Ih­rer E-Books aus­schließ­lich über Ver­kaufs­dienst­lei­ster ab­wickeln las­sen, wird das Fi­nanz­amt die Er­lö­se aus Ih­rem E-Book-Ver­kauf höchst­wahr­schein­lich als ein auf ei­ner frei­be­ruf­li­chen Tä­tig­keit ba­sie­ren­des Ein­kom­men ein­stu­fen, was in mehr­fa­cher Hin­sicht Vor­tei­le bie­tet: Ih­re Schwer­punkt­tä­tig­keit bei die­ser Ein­kom­mens­ge­ne­rie­rung ist dann ver­mut­lich die ei­nes Au­tors und nicht die ei­nes Ge­wer­be­trei­ben­den. Der ver­wal­tungs­tech­ni­sche Auf­wand ver­ein­facht sich in die­sem Fall, da Sie dann höchst­wahr­schein­lich mit ei­ner Ein­nah­men-Über­schuß-Rech­nung aus­kom­men.

Vie­le Au­to­ren star­ten ih­re E-Buch-Ver­käu­fe ent­we­der auf ne­ben­be­ruf­li­cher Ba­sis oder aus der Arbeits­lo­sig­keit he­raus, das heißt sie üben ei­nen Ne­ben­er­werb aus. Auf die­se Wei­se las­sen sich auch an­de­re frei­be­ruf­li­che Tä­tig­kei­ten auf ih­re Eig­nung als fi­nan­ziel­les Stand­bein testen, ohne gleich un­ter­neh­me­risch selb­stän­dig wer­den zu müs­sen.

Vie­le Fi­nanz­äm­ter bie­ten heut­zu­ta­ge ei­nen un­komp­li­zier­ten Di­rekt­in­for­ma­tions­dienst an: Bür­ger kön­nen oh­ne Ter­min vor­bei­kom­men und zie­hen ei­ne War­te­kar­te, um in ei­nem Ge­spräch Vor­ab­in­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten. Rechts­ver­bind­li­che Aus­künf­te be­an­tra­gen Sie dann mit ei­ner schrift­li­chen An­fra­ge, bei der Sie al­le er­for­der­li­chen An­ga­ben in ei­nem For­mu­lar fest­hal­ten.

Das Fi­nanz­amt, das Ar­beits­amt und Steu­er­be­ra­ter er­tei­len Ih­nen um­fas­sen­de, rechts­si­ch­ere Aus­künf­te.

Ein­lei­ten­de In­for­ma­tions-Hef­te ver­mit­teln gut­auf­be­rei­te­te er­ste Über­blicke zu Un­ter­neh­mens- und Be­steu­erungs­for­men. Bei­spiel­do­ku­ment: „Steu­er­tipps Für Exi­stenz­grün­der“ vom Mi­ni­ste­ri­um für Fi­nan­zen und Wirt­schaft Ba­den-Würt­tem­berg, er­hält­lich in den lo­ka­len Fi­nanz­äm­tern in Ba­den-Würt­tem­berg oder di­rekt he­run­ter­lad­bar über die of­fi­ziel­le Netz­prä­senz, www.mfw.baden-wuerttemberg.de (wei­te­re Steu­er­tipps-Rat­ge­ber).

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rium bie­tet eben­falls ko­sten­los er­hält­li­che In­for­ma­tions­hef­te: „Publikationen des BMWi“ „Existenzgründung“.




2. Ver­si­che­rungs­recht­li­che Aspek­te

Brau­chen E-Book-Au­to­ren auf Ne­ben­er­werbs­ba­sis ei­ne Be­triebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung? Die­se Fra­ge soll­ten Sie klä­ren. Wel­che Scha­dens­fäl­le könn­ten ein­tre­ten beim Ver­kauf von E-Books? Un­ter an­de­rem be­steht ver­mut­lich die Mög­lich­keit, daß sich Schad­code un­be­merkt in die E-Book-Da­tei ein­schleicht, der we­der vom lo­ka­len hei­mi­schen Vi­ren­scanner noch vom Vi­ren­scanner des Ver­kaufs­dienst­lei­sters er­kannt und ent­fernt wird.

Auch für den Fall ei­ner an­ge­streb­ten un­ter­neh­me­ri­schen Selb­stän­dig­keit emp­fiehlt sich un­be­dingt be­reits im Vor­feld die Klä­rung der fol­gen­de(n), hier nur sinn­ge­mäß for­mu­lier­te(n) Fra­ge(n):

„Ich möch­te mich un­ver­bind­lich zu für mich ge­eig­ne­ten Be­triebs-Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­pro­duk­ten in­for­mie­ren, so­wie even­tu­ell zu wei­te­ren Ver­si­che­rungs­an­ge­bo­ten. Die­se In­for­ma­tio­nen möch­te ich ent­we­der in ei­nem In­for­ma­tions­ge­spräch und/oder über ei­ne schrift­li­che An­fra­ge ein­ho­len, z.B. bei ei­ner Bank, bei mei­ner Haus­bank, oder di­rekt über Ver­si­che­run­gen. Nun zu mei­ner Fra­ge: Führt solch ei­ne rein un­ver­bind­li­che An­fra­ge, ent­we­der über ein In­for­ma­tions­ge­spräch oder in schrift­li­cher Form, be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag? Ich möch­te rechts­ver­bind­lich wis­sen: Führt die In­for­ma­tions­ein­ho­lung selbst be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag, oh­ne daß zu­vor oder ein­her­ge­hend mit der An­fra­ge in ir­gend­ei­ner Form ein Ver­trag oder ei­ne Ver­pflich­tung zu­stan­de­ge­kom­men ist? Falls die­se un­ver­bind­li­che In­for­ma­tions­ein­ho­lung be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag füh­ren soll­te, wel­che Mög­lich­kei­ten ver­blei­ben mir dann über­haupt, mich so über Ver­si­che­rungs­pro­duk­te zu in­for­mie­ren, daß kein Schu­fa-Ein­trag durch die un­ver­bind­li­che In­for­ma­tions­ein­ho­lung ent­steht?“

Die Schu­fa bie­tet übri­gens ei­ne Dau­er­kar­te an, durch die Sie nach Zah­lung ei­ner ein­ma­li­gen Ge­bühr und Aus­lie­fe­rung per Post­ident­ver­fah­ren im­mer wie­der von neu­em auf Ih­re Schu­fa­in­for­ma­tio­nen zu­grei­fen kön­nen.




3. Über­le­gun­gen zu den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB-Er­stel­lung) ei­ner Pro­dukt­be­gleit­sei­te

So­lan­ge Sie aus­schließ­lich über Ver­kaufs­dienst­lei­ster Ih­re E-Books bzw. all­ge­mein E-Pro­duk­te ab­set­zen, grei­fen höchst­wahr­schein­lich die AGB und die Da­ten­schutz­er­klä­rung des je­wei­li­gen Dienst­lei­sters. Das er­leich­tert un­ge­mein den ini­ti­alen Buch­ver­kauf.

Lang­fri­stig emp­fiehlt sich na­tür­lich das An­le­gen und Pfle­gen ei­ner ei­gen­stän­di­gen Pro­dukt­be­schrei­bungs-In­ter­net­sei­te, auf der Sie


  • Ihr E-Buch be­wer­ben
  • Ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel bzw. Buch­aus­zü­ge an­bie­ten
  • Für Kauf­in­te­res­sen­ten ei­nen Wei­ter­lei­tungs-Ver­weis zum Ver­kaufs­dienst­lei­ster an­bie­ten
  • Ak­tu­ali­sie­rungs- und Er­gän­zungs­in­for­ma­tio­nen pfle­gen, z.B. in ei­ner se­pa­ra­ten, frei he­run­ter­lad­ba­ren PDF-Da­tei

Na­tür­lich wei­sen Sie Ih­re Sei­ten­be­su­cher aus­drück­lich da­rauf hin, daß im Fal­le ei­nes Kau­fes durch Klicken ei­nes Hyper­links auf die Platt­form des je­wei­li­gen Ver­kaufs­dienst­lei­sters um­ge­lei­tet wird, und daß dort des­sen AGB (the­men­re­le­van­ter IHK-Ar­ti­kel) und des­sen Da­ten­schutz­er­klä­rung gel­ten. Sie be­schrei­ben aus­führ­lich die Be­zahl- und Aus­lie­fe­rungs­ab­wick­lung, lie­ber et­was aus­führ­li­cher als zu knapp, am be­sten so­gar zu­sätz­lich in ei­ner se­pa­ra­ten, il­lu­strier­ten PDF-Da­tei.

Für die­se Ih­re ei­ge­ne se­pa­ra­te Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te die le­dig­lich auf den Ver­kaufs­dienst­lei­ster ver­weist, be­nö­ti­gen Sie höchst­wahr­schein­lich ei­ne ei­gen­stän­di­ge Da­ten­schutz­er­klä­rung. Auch dann, wenn Sie kei­ne Cookies set­zen und kei­ne da­ten­schutz­kri­ti­schen Skrip­te(n) ver­wen­den und kei­ne Rund­brie­fe ver­sen­den. Feh­ler in den AGB, in der Da­ten­schutz­er­klä­rung, im Netz­sei­ten­im­pres­sum oder im Ge­schäfts-E-Mail-Sig­na­tur­text kön­nen zu Ab­mah­nun­gen füh­ren, wel­che durch Kon­kur­ren­ten bzw. durch An­wäl­te ver­an­laßt wer­den, die sy­ste­ma­tisch nach Form­feh­lern su­chen.

Da­her emp­fiehlt es sich zu Be­ginn, le­dig­lich die zu Ih­rem E-Book zu­ge­hö­ri­ge Ar­ti­kel-Prä­sen­ta­tions­sei­te der je­wei­li­gen Ver­kaufs­platt­form zu ver­wen­den. Die­se mag zwar nur ei­nen be­grenz­ten Pro­dukt­be­schrei­bungs-Text­um­fang zu­las­sen und leicht spar­ta­nisch wir­ken. Da Sie je­doch auf der Sei­te des Ver­kaufs­dienst­lei­sters ver­blei­ben, ent­fällt die ko­sten­auf­wen­di­ge Er­stel­lung und Prü­fung ei­ge­ner AGB und ei­ner ei­ge­nen Da­ten­schutz­er­klä­rung wäh­rend der Ver­kaufs­start­pha­se Ih­res er­sten E-Buchs. Man­che Platt­for­men, z.B. Ama­zon mit Ama­zon Author Cen­tral, bie­ten zu­dem die Mög­lich­keit des An­le­gens ei­ner se­pa­ra­ten Au­to­ren­sei­te, auf der Sie ein Pro­fil und Zu­satz­in­for­ma­tio­nen von sich ver­öf­fent­li­chen kön­nen.




4. Aspek­te der E-Book-Pro­dukt­wer­bung

So­bald Sie ei­ne ei­gen­stän­di­ge Pro­dukt­be­gleit­sei­te mit rechts­si­che­ren AGB, ei­ner rechts­si­che­ren Da­ten­schutz­er­klä­rung so­wie ei­nem rechts­si­che­ren Netz­sei­ten­im­pres­sum an­ge­legt ha­ben, kön­nen Sie pas­si­ve, un­auf­dring­li­che Wer­be­maß­nah­men er­grei­fen:


  • Ver­öf­fent­li­chen Sie ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel zu Ih­rem Buch bzw. er­stel­len Sie ein PDF-Do­ku­ment das meh­re­re Ka­pi­tel­aus­zü­ge Ih­res Bu­ches ent­hält
  • Stel­len Sie Ak­tu­ali­sie­rungs- und Er­gän­zungs­in­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, eben­falls in ei­ner se­pa­rat er­hält­li­chen druck­op­ti­mier­ten PDF-Da­tei
  • Bie­ten Sie ei­nen RSS-Nach­rich­ten­ticker zu Ih­rem je­wei­li­gen E-Buch-Pro­dukt an
  • Even­tu­ell emp­fiehlt sich auf der­sel­ben In­ter­net­sei­te ein Sei­ten- bzw. ein Pro­dukt­blog, mit fort­lau­fen­den Neu­ig­kei­ten zum The­men­be­reich Ih­res E-Books
  • Ne­ben der An­ga­be der Da­tei­grö­ße Ih­res E-Books emp­fiehlt sich auch die An­ga­be des An­teils an Il­lu­stra­tio­nen und Bil­dern in Me­ga­byte

Un­er­wünsch­te Wer­bung in Form von un­auf­ge­for­dert zu­ge­sand­ten Pro­dukt­wer­be-E-Mails (Spam), Dienst­lei­stungs­di­rekt­an­ge­bot-E-Mails so­wie in Form von Schleich­wer­bung, wie bei­spiels­wei­se ver­kapp­te Wer­be-Ein­trä­ge in Gä­ste­bü­chern oder Dis­kus­sions­fo­ren, sind nicht nur un­se­riös und an­se­hens­schä­di­gend son­dern kön­nen auch zu ernst­haf­ten recht­li­chen Kon­se­quen­zen füh­ren.

Die in­di­rek­te, pas­si­ve Wer­bung ist vor­teil­haf­ter, um Kun­den auf Ihr Pro­dukt auf­merk­sam zu ma­chen.


4.1 Ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel und Buch­aus­zü­ge: Die mäch­tig­ste und ef­fek­tiv­ste Wer­be­maß­nah­hme für Ihr E-Buch

Das An­le­gen ei­nes frei zu­gäng­li­chen, di­rekt he­run­ter­lad­ba­ren Buch­aus­zu­ges in Form ei­ner PDF-Da­tei ist ei­ne äu­ßerst emp­feh­lens­wer­te Wer­be­maß­nah­me, un­ab­hän­gig da­von, in wel­chem na­ti­ven For­mat (.epub, .pdf usw.) Ihr E-Buch vor­liegt.

Fin­den Sie ei­nen gu­ten Mit­telwert, sei­en Sie groß­zü­gig mit dem Um­fang des Pro­be­ka­pi­tels, oder noch bes­ser: Ent­wer­fen Sie ein Wer­be­do­ku­ment be­ste­hend aus meh­re­ren Ka­pi­tel­aus­zü­gen Ih­res Bu­ches. Ent­wer­fen Sie ei­ne an­ge­paß­te Ti­tel­sei­te, ge­folgt vom In­halts­ver­zeich­nis und meh­re­ren Ka­pi­tel­aus­zü­gen, und ver­se­hen Sie das PDF-Do­ku­ment mit aus­rei­chend Me­ta­in­for­ma­tio­nen. (PDF-Emp­feh­lun­gen).

Auf die­se Wei­se lie­fern Sie Such­ma­schi­nen ge­nü­gend „Roh­ma­te­ri­al“ für die Aus­wer­tung, Ana­ly­se und In­di­zie­rung. Die Wahr­schein­lich­keit steigt da­mit, daß the­men­in­te­res­sier­te Le­ser auf den zu­ge­hö­ri­gen Such­ma­schi­nen­ein­trag Ih­res Buch­aus­zugs­do­ku­men­tes lan­den.

Sie lie­fern da­durch ei­nen Nach­weis über Ih­re Fä­hig­keit, Sach­ver­hal­te zu ver­mit­teln bzw. an­spre­chen­de Sach- oder Pro­sa­tex­te ver­fas­sen zu kön­nen. Po­ten­tiel­le Kun­den be­kom­men so Auf­schluß über die Struk­tur, Ge­stal­tung und in­halt­li­che Qua­li­tät Ih­res E-Buchs.

Das In­halts­ver­zeich­nis al­lei­ne reicht nicht, es soll­te schon et­was mehr Text zum Pro­be­le­sen sein. Beim Schmö­kern im klas­si­schen Buch­la­den wür­de sich auch nie­mand da­mit zu­frie­den­ge­ben, nur das In­halts­ver­zeich­nis zu le­sen. In der Ver­gan­gen­heit er­schie­nen be­reits zu häu­fig zu­sam­men­ko­pier­te Pla­gia­te und „hei­ße Luft“-Pro­duk­te auf dem E-Book-Markt. Le­ser möch­ten ei­nen Ein­druck da­von er­hal­ten, was sie kau­fen. Ein or­dent­li­cher Buch­aus­zug ist tausend­mal über­zeu­gen­der als ei­ne sei­ten­lan­ge Pro­dukt­be­schrei­bung.


4.2. RSS-Nach­rich­ten­ticker: Ei­ne an­ge­mes­se­ne Al­ter­na­ti­ve zu E-Mail-Rund­brie­fen
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Die Ein­rich­tung ei­nes E-Mail-Rund­brief­sy­stems für in­te­res­sier­te Kun­den er­for­dert, je nach An­zahl der Le­ser, ei­nen um­fas­sen­den Ver­wal­tungs­auf­wand. Pro­dukt­in­te­res­sen­ten bzw. Le­ser, die sich in ei­ner E-Mail-Rund­brief-Li­ste ein­tra­gen (News­let­ter), er­hal­ten in der Re­gel zu­nächst ei­ne au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Ant­wort-E-Mail, in wel­cher der E-Mail-Adres­sen­in­ha­ber da­zu auf­ge­for­dert wird, die An­mel­dung für die E-Mail-Li­ste aus­drück­lich zu be­stä­ti­gen.

Zwar gibt es Dienst­lei­ster, die sol­che und ähn­li­che Auf­ga­ben voll­stän­dig über­neh­men. Für vie­le Buch­au­to­ren reicht je­doch die Ver­öf­fent­li­chung ei­nes RSS-Nach­rich­ten­tickers auf der ei­ge­nen Netz­sei­te voll­kom­men aus, um die Le­ser­schaft/Kund­schaft auf dem Lau­fen­den zu hal­ten.

Im we­sent­li­chen han­delt es sich bei RSS um ei­ne Da­tei die Sie mit Nach­rich­ten­ein­trä­gen ver­se­hen, bei­spiels­wei­se mit Aus­zü­gen bzw. An­riß­tex­ten, die ei­nen Ver­weis auf den gan­zen Bei­trag ent­hal­ten. Auch komp­let­te Ar­ti­kel samt In­ter­net­links und Il­lu­stra­tio­nen las­sen sich in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker auf­neh­men.

Wie er­fährt nun der Le­ser von Neu­ig­kei­ten auf Ih­rer Sei­te? Zu­nächst „abon­niert“ er Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker, das heißt er setzt ent­we­der ein ent­spre­chen­des Le­se­zei­chen in sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (RSS mit Fire­fox und In­ter­net Ex­plo­rer, mit Ope­ra), in sei­nem lo­ka­len E-Mail-Pro­gramm (RSS mit Mo­zil­la Thun­der­bird, mit MS-Out­look), oder in ei­nem RSS-​Nach­rich­ten­ticker­ver­wal­tungs­pro­gramm, oder bei ei­nem ko­sten­lo­sen ex­ter­nen RSS-​Feed-​Ver­wal­tungs­dienst.

Die­se Pro­gram­me bzw. Dien­ste ru­fen von da an, in re­gel­mä­ßi­gen, vom Be­nut­zer vor­ge­ge­be­nen zeit­li­chen Ab­stän­den Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker ab und über­prü­fen ihn auf neue Ein­trä­ge, wel­che dann ent­spre­chend mar­kiert her­vor­ge­ho­ben wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen sich in­te­res­sier­te Le­ser au­to­ma­tisch über Neu­ig­kei­ten in­for­miert hal­ten,oh­ne ih­re E-Mail-​An­schrift preis­ge­ben zu müs­sen.

Zahl­rei­che Blog­sy­ste­me und -Dien­ste, da­run­ter auch ko­sten­lo­se, er­stel­len und ak­tu­a­li­sie­ren voll­au­to­ma­tisch RSS-Nach­rich­ten­ticker bei der Ver­öf­fent­li­chung neu­er Bei­trä­ge, so daß Sie sich nicht um ei­ne se­pa­ra­te RSS-Er­stel­lung küm­mern müs­sen. Ei­ne se­pa­ra­te Er­stel­lung ist je­doch nicht schwer und kann auch kom­for­ta­bel mit ei­nem ko­sten­lo­sen frei­en RSS-Edi­tor (z.B. mit dem Easy Feed Edi­tor) er­fol­gen, der über ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le verfügt.












Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen für E-Buch-Au­to­ren

Li­te­ra­tur­cafe.de: „Er­fah­rungs­be­richt: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen“.

Fonerbooks.com: Grund­la­gen­ar­ti­kel und um­fas­sen­des Er­fa­hrungs­wis­sen aus der Pra­xis. „How to Pub­lish an eBook“, „Self Pub­li­shing 2.0“, „You­tube-​Ka­nal“.



Se­ri­öse Rat­ge­ber-Bü­cher und Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen sind be­gehrt

Men­schen su­chen prak­tisch orien­tier­te Lö­sungs­an­lei­tun­gen und Wis­sens­ver­mitt­lungs­bü­cher zu ih­ren in­di­vi­du­el­len In­te­res­sens­ge­bie­ten. Be­rufs­er­fah­rungs­wer­te bzw. an­ge­eig­ne­te Kom­pe­ten­zen ei­ner prak­ti­schen Tä­tig­keit kön­nen die Grund­la­ge für ein er­folg­rei­ches E-Book bil­den, wenn sie sorg­fäl­tig und aus­führ­lich auf­be­rei­tet wer­den.

Hier­zu vier the­men­re­le­van­te Vi­deo­fil­me zur Buch­ideen­fin­dung, ver­öf­fent­licht auf dem You­tube-Ka­nal von Fonerbooks.com:











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Bildbearbeitung
Weltnetzseiten und Literatur zu den Grundlagen der Bildbearbeitung

Techniken und Begriffe der Bildbearbeitung“, von selfhtml.org.

Farbmanagement – Einführung und Grundlagen“. Ei­ne sehr emp­feh­lens­wer­te Ein­füh­rung, die auf prak­ti­schen Er­fah­rungs­wer­ten ba­siert.

Grokking the GIMP“. Das Buch ist schon et­was äl­ter, die grund­le­gen­den Bild­be­ar­bei­tungs-Prin­zi­pien sind je­doch gleich­ge­blie­ben. Ei­ne HTML-Buch­ver­sion kann kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den („Download an HTML Tar­ball of this Book“), und läßt sich bei­spiels­wei­se mit der freien Soft­ware 7-zip ent­packen (de­komp­ri­mie­ren).




Bildbearbeitungsprogramme

Verschiedene Themen zur Bildbearbeitung

Das Welt­netz bie­tet zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge, Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen. Über­le­gen Sie sich, wel­che Wör­ter bzw. wel­che Wort­kom­bi­na­tio­nen in der von Ih­nen ge­such­ten In­for­ma­tion ent­hal­ten sein könn­ten, und va­ri­ie­ren Sie die­se Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen. Ein­füh­rung: „Tech­­ni­­ken der In­­for­­ma­­tions­­re­­cher­­che mit Such­­ma­­schi­­nen


Firefox-AddOn Color Management

Comparison of raster graphics editors. Ent­hält ei­ne um­fas­sen­de Über­sicht al­ler freien Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me (rech­te Spal­te).


Exchangeable Image File Format

ExifTool by Phil Harvey

ExifTool GUI for Windows v4.xx

In Digitalfotos gespeicherte EXIF-Informationen auswerten

EXIF editor

Exif-Meta-Daten Tools

Firefox AddOn Exif Viewer

EXIF Daten

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper

Exif-Tools: EXIFeditor


Portable Network Graphics

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper


IPTC-NAA-Standard



Vektorgrafik
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Comparison of vector graphics editors


Diagramme zeichnen

DIA – Deutsche Dokumentation


3D-Grafik

Blender Leistungs­fä­hige freie 3D-Soft­ware für Gra­fik und Ani­ma­tion.


WP-Über­sicht „Freie Gra­fik­soft­ware“. „Category: Free graphics software“, mit Un­ter­ka­te­go­rien.

Bild­be­ar­bei­tung und Fo­to­gra­fie: „Ka­te­go­rie:Fo­to­tech­nik“, „Ka­te­go­rie:Fo­to­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Bild­be­ar­bei­tung“, „Ka­te­go­rie:Di­gi­tal­fo­to­gra­fie

Ka­te­go­rie:Freie Mul­ti­me­dia­soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free mul­ti­me­dia soft­ware“,

Ener­gie­ver­sor­gung von Fo­to- und Vi­deo­ka­me­ras: Ach­ten Sie beim Ka­me­ra­kauf un­be­dingt auf die Mög­lich­keit, in­dustrie­ge­norm­te Bat­te­rien und Ak­kus ver­wen­den zu kön­nen. An­dern­falls wer­den Sie ab­hän­gig von meist über­teuer­ten pro­prie­tä­ren (ex­klu­siv fir­men­ei­ge­nen) Ak­kus des Her­stel­lers.